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Tipps für Pilzsucher Pilze sammeln: Diese sechs Dinge sollten Sie bei der Suche unbedingt beachten

Sehen Sie im Video: Pilze sammeln – diese sechs Dinge sollten Sie bei der Suche unbedingt beachten.


Der Herbst ist da und die Wälder freuen sich nach dem heißen Sommer über ergiebige Regenfälle.
Wo es ordentlich herunter kam, können Pilzfans jetzt endlich ihre Körbe füllen.
Doch beim Sammeln gilt es einiges zu beachten.
1. Pilze am Tag sammeln: Wie der Deutsche Jagdverband erklärt, stören späte Pilzsammler in der Dämmerung ansonsten Reh und Co..
2. Dickichte und Gebüsche möglichst auslassen: Auch wer zu weit in Dickicht und Gebüsche vordringt, stört die heimische Tierwelt.
3. Pilze vorsichtig herausdrehen oder abschneiden: Pilze wachsen vor allem unterirdisch. Wer einem gefundenen Leckerbissen mit der Schaufel zu Leibe rückt, kann leicht das unterirdische Pilzgeflecht zerstören. Wer ihn vorsichtig herausdreht, hat es auch bei der Bestimmung des Pilzes leichter, da der Stiel so unbeschädigt bleibt.
4. Ein Luftiger Korb oder ein Stoffbeutel Am besten zum Sammeln eignen sich luftige Körbe oder Stoffbeutel. In Plastiktüten verderben Pilze schneller.
5. Nur Eigenbedarf  Da die meisten der begehrten Fundstücke unter Artenschutz stehen, ist nur eine kleine Menge für den Eigenbedarf erlaubt zu sammeln.
6. Giftige Pilze vermeiden Vorsicht: Viele Pilze sind giftig und sehen den genießbaren Exemplaren zum Verwechseln ähnlich. Wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rät, sollten Sammler Pilze nur mitnehmen, wenn sie diese hundertprozentig kennen und bestimmen können. Bestimmungsbücher und Pilz-Apps können hilfreich sein, sollten aber mit Vorsicht genutzt werden. Alternativ können auch Kurse oder Pilzberatungsstellen aufgesucht werden.
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Der Herbst ist da und Pilzfans können jetzt endlich ihre Körbe füllen. Doch beim Sammeln gilt es einiges zu beachten, damit der Ausflug in den Wald keine unangenehmen Folgen hat.

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