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Vom Vaginal-Dampfbad zu den Essensmarken: Paltrows peinliche Ausrutscher

Wenn sie nicht Vaginal-Dampfbäder empfiehlt oder sich bewusst entpaart, versucht sich Gwyneth Paltrow als ganz normale Frau von nebenan. Das geht meistens schief. Ihre peinlichsten Ausrutscher.

Von Sarah Stendel

Gwyneth Paltrow wäre gern eine von uns. Das klappt jedoch nicht so richtig.

Gwyneth Paltrow wäre gern eine von uns. Das klappt jedoch nicht so richtig.

Es gibt wohl kaum einen Promi, der es so regelmäßig schafft, die Menschen vor den Kopf zu stoßen wie Gwyneth Paltrow. Dabei will die Oscarpreisträgerin niemandem etwas Böses. Sie hat aber das Talent, treffsicher Polarisierendes zu sagen.

Dass sie, die millionenschwere Schauspielerin, es zum Beispiel echt schwer hat als Mutter. Ein klassischer Bürojob sei da leichter. Oder dass jede Frau, die nach L.A. kommt, sich unbedingt den Intimbereich bedampfen lassen muss. Ein Luxus-Spa in Santa Monica biete die Methode bereits an. Oder dass das 2000-Dollar-Spitzchenjäckchen ein Must-Have im Frühling ist. Kurz: Paltrow gibt sich offensichtlich ahnungslos, was ihre eigene Privilegiertheit anbelangt. Das macht sie regelmäßig zum Ziel von Spöttern.

Auch diese Woche landete die 42-Jährige mal wieder im Shitstorm. Der Grund: Ein klassischer Fall von Paltrow'scher Taktlosigkeit. Auf Twitter postete sie ein Foto von ihrem Supermarkt-Einkauf. Um auf die Situation von armen Familien aufmerksam zu machen, hatte sie an der Herausforderung teilgenommen und für 29 Dollar eingekauft - genau der Betrag, der einkommensschwachen amerikanischen Familien als Lebensmittelmarken pro Woche zur Verfügung steht.

Doch der Warenkorb ist typisch Gwyneth Paltrow und besteht hauptsächlich aus grünen Salaten, Kräutern und stolzen sechs (!) Limetten. Bestimmt super, um für den nächsten Hollywood-Blockbuster in Form zu kommen - eher schlecht, wenn man eine Familie satt kriegen will.

Mittlerweile lassen sich die absurden Geschichten von und über Paltrow kaum noch zählen. Jede einzelne sorgte im Netz und in den Medien für Kopfschütteln und bissige Kommentare. Hier ein Auszug ihrer Peinlichkeiten:

Die Heile-Welt-Trennung von ihrem Mann


Weil zu Gwyneth Paltrows perfektem Lifestyle so etwas wie Scheidung nicht passt, machte die Schauspielerin aus ihrer Trennung von Chris Martin einen spirituellen Akt. "Conscious Uncoupling" - etwa: bewusste Entpaarung, nannte sie das Liebes-Aus auf ihrer Website "Goop" und ließ anschließend einen Ratgeber-Guru wissenschaftliche Theorien zum Thema Trennung predigen. Bei den Paltrows wird sich eben mit ganz, ganz viel Liebe getrennt.

Ihre Ratgeber-Website für ganz normale Millionärinnen


Apropos "Goop.com": Paltrows Website ist voll von überkanditelten Produktempfehlungen, rigerosen Ernährungs-Vorschriften und pseudo-spirituellem Lebensrat. Doch die Kritik, ihre Seite sei nur etwas für Luxus-Liebhaber, lässt sie nicht gelten. "Wir sind keine super-luxuriöse Site, wir zeigen nur, was erstrebenswert ist", sagt sie. Achso.

Ihr Gejammer über das Leben als berufstätige Mutter


Ab und an versucht sich Gwyneth Paltrow auch als ganz normale Frau. Sie habe es wie alle anderen schwer als berufstätige Mutter, sagte sie zum Beispiel "E!Online". Und legte dann nach: "Ich glaube, es ist anders, wenn du einen Bürojob hast. Du kannst morgens alles Mögliche erledigen und abends, wenn du nach Hause kommst. Wenn du aber einen Film drehst, heißt es 'Du musst für zwei Wochen nach Wisconsin.' Und dann arbeitest du 14 Stunden am Tag, und das ist wirklich anstrengend. Ich glaube, einen normalen Job zu haben und Mutter zu sein, klar, gibt's da auch Herausforderungen, aber die sind nicht zu vergleichen mit denen, am Set zu sein." Autsch.

Ihre arrogante Sicht auf Ernährung


"Ich würde eher Crack rauchen, als Käse aus der Dose essen", sagt Paltrow ernsthaft. Oder auch: "Mein Herz hüpft, wenn ich an einer blühenden Zucchini vorbeilaufe." Außerdem ernährt sie ihre Familie Gluten-frei und fast ohne Kohlenhydrate - ja, auch ihre Kinder.

Das bezeichnendste Paltrow-Zitat überhaupt


"Ich bin, wer ich bin. Ich kann nicht so tun, als würde ich 25.000 Dollar im Jahr verdienen.", sagte sie der "Elle" 2009. Noch Fragen?

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