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Installation zum Fall der Berliner Mauer: "Lichtgrenze" ist Wort des Jahres 2014

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls im November erinnerte eine Lichtinstallation an die Freude über ein vereintes Deutschland. Nun wurde die "Lichtgrenze" zum Wort des Jahres gewählt.

Eine Installation wird zum Wort des Jahres: Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls erinnerte die "Lichtgrenze" an die Freude, die das Ende der DDR 1989 hervorrief.

Eine Installation wird zum Wort des Jahres: Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls erinnerte die "Lichtgrenze" an die Freude, die das Ende der DDR 1989 hervorrief.

Die "Lichtgrenze" ist das Wort des Jahres 2014. Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) erinnerte mit ihrer am Freitag in Wiesbaden bekannt gegebenen Entscheidung an die Lichtinstallation, mit der bei den Feierlichkeiten zum Mauerfall vor 25 Jahren an den Verlauf der Berliner Mauer erinnert wurde.

Der Begriff spiegele in besonderer Weise die großen Emotionen wider, die das Ende der DDR im Herbst 1989 auch 25 Jahre später noch in ganz Deutschland hervorrufe, begründeten die Sprachforscher ihre Wahl.

Auf Rang zwei landete die Bezeichnung "Schwarze Null", die die Bemühungen der Bundesregierung um einen ausgeglichenen Haushalt beschreibt. Die Debatte um die "Schwarze Null" habe fast das gesamte Jahr geprägt, erklärte die GfdS. Den dritten Platz nahm in Anspielung auf das Siegtor von Mario Götze im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Ausdruck "Götzseidank" ein.

kis/AFP / AFP