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Guttenberg-Buch: Der Bestseller vom Abschreiber

"Vorerst gescheitert" heißt das Buch von Karl-Theodor zu Guttenberg und ist schon vor Auslieferung ein Bestseller. Die Startauflage ist bereits verkauft.

Die Guttenberg-Fans decken sich mit Weihnachtslektüre ein. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erfreut mit seinem Buch "Vorerst gescheitert" den Buchhandel. Wenige Tage vor dem Verkaufsstart sei der Großteil der Startauflage von 80 000 Exemplaren bereits von Händlern gekauft oder von Lesern vorbestellt worden, sagte ein Sprecher des Verlags Herder am Samstag in Freiburg. "Die Branche vermutet zu Recht, dass dieses Buch Bestsellerpotenzial hat", sagte Verlagssprecher Andreas Bernheim.

Die Auslieferung startet diesen Montag, in den Buchläden steht das Werk dann einen Tag später. Im Gespräch mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo äußert sich Guttenberg erstmals seit seinem Rücktritt vor mehr als acht Monaten. Er nimmt auch Stellung zu seiner Doktorarbeit, die wegen Plagiatsvorwürfen der Grund für den Rücktritt war.

Die Idee zum Buch habe der Verlag gehabt, sagte Bernheim. Die Gespräche von Guttenberg und di Lorenzo fanden Ende Oktober in einem Hotel in London statt. Vor einer Woche hatte der Verlag mitgeteilt, in dem Interview gehe es auch um "die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers". Ob Guttenberg sein Buch persönlich vorstellen werde, ist Verlagsangaben zufolge noch unklar.

DPA/DPA
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo