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Zitate: "Das Anklagen liegt mir einfach im Blut"

Die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Hier einige ihrer Aussprüche:

"Wenn ich etwas sagen will, dann sage ich es, wie ich es will."

(Jelinek im Mai 2004 in ihrer Dankesrede bei der Verleihung des Lessing-Preises.)

"...dass man sich darin nicht wälzen kann wie ein Schwein in der Kuhle, sondern dass man blass wird beim Lesen."

(Elfriede Jelinek im Mai 1989 in einem dpa-Gespräch auf die Frage, was sie mit ihrem Roman "Lust" anstrebt.)

"Ich habe immer versucht, meine politische Aussage auf der Höhe der von mir erarbeiteten Ästhetik zu halten, für das Politische eine literarische Methode zu finden, so dass bestenfalls die Aussage und ihre Trägerrakete - in meinem Fall eben oft das Medium Theater - miteinander davonfliegen und nicht eins von beiden am Boden zurückbleibt."

(Jelinek im April 2004 in einem dpa-Gespräch.)

"Das ist der Anfang vom Ende der unsinnigen Rechtschreibreform, die eine Sprachverarmung bedeutet und eine reine Bürokraten-Beschäftigungsaktion ist."

(Jelinek im August 2004 anlässlich der Rückkehr einiger deutscher Zeitungen zur alten Rechtschreibung.)

"Das Anklagen wie das Klagen, das liegt mir einfach im Blut."

(Jelinek im Dezember 2002 in ihrer Dankesrede bei der Verleihung des Heine-Preises.)

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