"10.000 B.C." Und es kommt doch auf die Größe an


Roland Emmerich mag es bekanntlich immer eine Nummer größer: Es müssen schon das größtmögliche Monster und die größtmögliche Katastrophe sein. Sein neuer Film "10.000 B.C." spielt in mythischer Vorzeit mit jeder Menge Mammuts und stellt die ganz großen Menschheitsfragen. Der Regisseur im stern.de-Video-Interview.
Von Sophie Albers

Nach den alles verwüstenden Aliens von "Independence Day" kam das alles verwüstende Monster "Godzilla", und wohl weil ein paar Gebäude stehen geblieben waren, erledigte die Klimakatastrophe in "The Day after Tomorrow" den Rest. Wenn Roland Emmerich Filme dreht, dann geht es immer um das ganz große Kino: Sein oder nicht sein, darauf lassen sich die ungeheuerlichen Geschichten herunterbrechen, verpackt in möglichst schöne, möglichst spannende, möglichst imposante Bilder. Und was will man mehr von guter Unterhaltung?

So verwandelt auch Emmerichs neuer Film "10.000 B.C." seine Zuschauer in staunende Kinder, wenn Mammuthorden über die Leinwand donnern, ein Sohn auf der Suche nach dem Vater Gletscher überquert und falsche Götter gestürzt werden. High-End-CGI und berauschende Landschaftsaufnahmen machen die mythisch-steinzeitliche Geschichte über den Außenseiter, der zum Retter seines Volkes wird, zum Augenschmaus. Säbelzahntiger und andere Monster sorgen für die nötigen Schreckeffekte, um dem Sitznachbarn das Popcorn über die Hose zu kippen.

Hat Emmerich denn nun endlich die letzte, große Geschichte gefunden? Der deutsche Regisseur, dem Hollywood zu Füßen liegt, verrät im stern.de-Video-Interview, woran er glaubt.


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