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"Die Tribute von Panem" im Kino: Kämpfen bis zum letzten Überlebenden

Regisseur Gary Ross zeichnet ein beängstigendes Bild der Zukunft: In einem postapokalyptischen Amerika treten 24 Kinder und Jugendliche gegeneinander an - auf Leben und Tod und zur Belustigung der Fernsehzuschauer.

Kinotrailer: "Die Tribute von Panem - The Hunger Games"

Die Erwartungen lassen sogar den "Twilight"-Erfolg blass aussehen: "Die Tribute von Panem" bricht vor seinem Start alle Hochrechnungsrekorde. Mehr als 100 Millionen Dollar versprechen sich die Filmverleiher vom ersten Teil der Verfilmung der gleichnamigen Bestseller-Trilogie von Suzanne Collins. Der Hype kommt geballt, könnte aber auch daran liegen, dass die Filmbranche nach "Harry Potter" und "Twilight" nach einem neuen auspressbaren Aufreger sucht.

Oder es ist doch diese Geschichte, die in ihrer Härte ihresgleichen sucht? "Die Tribute von Panem" spielt in einem postapokalyptischen Amerika. Das Land ist in zwölf Distrikte aufgeteilt, deren Bevölkerung Arbeitssklaven der luxuriösen Hauptstadt sind. Um Aufstände zu verhindern, muss jeder Distrikt einmal im Jahr zwei Kinder, Junge und Mädchen, an die Metropole liefern, wo diese 24 dann in einer Art Wald-und-Wiesen-Arena auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Das Ganze wird als Show im Fernsehen übertragen. "Winter's Bone"-Star Jennifer Lawrence spielt Katniss, eine Mädchen, dass sich freiwillig meldet, um seine kleine Schwester zu retten. Der Film erzählt von ihrem Weg in die Hauptstadt, der Ausbildung, dem Überlebenskampf in der Arena sowie dessen mediale Ausschlachtung. Regisseur Gary Ross ("Big", Pleasantville") ist ein beeindruckender Blick in eine verdammte Zukunft gelungen.

Regie

: Gary Ross

Darsteller

: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Elizabeth Banks

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