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Neu auf Netflix "Haus des Geldes: Korea": Wie die Serie die Fangemeinde spaltet

Szene aus "Haus des Geldes: Korea"
Neu auf Netflix: "Haus des Geldes: Korea"
© Jung Jaegu/Netflix © 2021
"Haus des Geldes: Korea" ist neu auf Netflix. Doch die Reaktionen der Fans sind gemischt: Einige finden die Serie richtig gut – andere wiederum richtig schlecht.

Man kann die neue Netflix-Serie "Haus des Geldes: Korea" nur richtig gut oder richtig schlecht finden. Zumindest wenn man sich die Bewertungen auf der bekannten Bewertungsseite "IMDB" anschaut. Dort haben bisher gut 2.500 Menschen bei der Einschätzung der Serie mitgemacht. 29,4 Prozent geben die Bestnote von zehn Punkten. Demgegenüber stehen 32,9 Prozent, die die schlechteste Note vergeben: einen Punkt. Die restlichen Stimmen verteilen sich relativ gleichmäßig über alle anderen Ränge.

"Haus des Geldes: Korea" auf IMDB
"Haus des Geldes: Korea": So unterschiedlich wird die Serie auf IMDB bewertet

Netflix hat sich nämlich dem aktuellen Hype um Revivals und Remakes angeschlossen: "Haus des Geldes: Korea" ist genauso aufgebaut wie sein Vorbild "Haus des Geldes". Die spanische Netflix-Serie avancierte 2017 zum Überraschungserfolg und feierte 2021 sein Finale nach fünf Staffeln. Die koreanische Variante bietet einen durchaus reizvollen Ausgangspunkt: Nord- und Südkorea stehen kurz vor dem Zusammenschluss zu einem vereinigten Korea, die dafür benötigten Banknoten werden schon gedruckt. 

"Haus des Geldes: Korea": Einige Fans sind herb enttäuscht

Dann taucht wieder ein geheimnisvoller Professor auf, der acht Verbrecher aus Nord- und Südkorea zusammenführt. Diese sollen das Geld stehlen, denn es würde "die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher machen", heißt es. Dann folgt ein Punkt, der einige Fans verärgert haben dürfte: Die acht Verbrecher (Ja, es sind wieder acht...) tragen dieselben Namen wie in der Hauptserie: Tokio, Berlin, Rio, Helsinki, Oslo, Moskau, Denver und Nairobi. Die Stadtnamen sollen die Identitäten schützen. So weit, so gut, doch hätte es nicht auch noch genug andere Großstädte gegeben?, fragen sich einige Fans auf Twitter. "Enttäuscht und sauer", äußern sich dort einige. Auch heißt es: "Es hätte gut werden können, ist aber eine 1:1 Kopie" oder "Wer 'Haus des Geldes' gesehen hat, hat das auch gesehen. Wozu kopiert Netflix seine eigene Serie?" Der Kritikpunkt: Die Story sei wieder dieselbe, nur spiele sie diesmal in Korea und nicht in Spanien. 

Für viele Fans scheint das Original noch nicht lange genug her zu sein, als dass sich für sie ein gewisser Retro-Charme einstellen würde. Auch wurde die Besetzung nicht diverser, der Professor etwa ist immer noch ein Mann. Zuletzt wartete das Remake von "How I Met Your Mother", was unter dem Namen "How I Met Your Father" auf Disney Plus zu sehen ist, immerhin mit diversen Charakteren und aktuellen Dating-Phänomenen auf. 

Doch es gibt auch positive Stimmen: "Auch wenn es die koreanische Version ist, ist es dennoch gelungen. Verstehe den unnötigen Hate nicht", äußert sich eine Userin auf Twitter.


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