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Annemarie Wendl: Else Kling verlässt die "Lindenstraße"

"Lindenstraßen"-Urgestein Annemarie Wendl alias Else Kling hört auf. Sie wünscht sich allerding kein friedliches Ende aus der "Lindenstraße".

"Aus dem Haus gehen, von einer Kugel getroffen werden - und aus!" So stellt sich Annemarie Wendl alias Else Kling ihren Abschied aus der "Lindenstraße" vor. In welcher Form sie aus der Serie ausscheiden will, ist allerdings noch offen. Im Januar dieses Jahres hatte Wendl angekündigt: "Ich will ermordet werden!". Die 90-Jährige befürchtet jedoch, dass Produzent Hans Geißendörfer sie "langweilig im Bett sterben lassen" wolle.

Wendl war zuletzt den Strapazen nicht mehr gewachsen. "Vielleicht mag ich nicht mehr, vielleicht ist es mir zu viel." Sie müsse von ihrem Wohnort München immer zum Drehen nach Köln fliegen. "Das ist das Anstrengende". Wendl war im Jahr 2003 an einer schweren Grippe und einer Lungenentzündung erkrankt. Später stürzte sie und knackste sich einen Halswirbel an. 1998 war Schauspieler Wolfgang Grönebaum, der Else Klings Mann Egon spielte, an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

"Schimpfen ist immer gut"

Die Rolle in der Erfolgsserie habe sie nach eigenem Bekunden aber geistig jung gehalten: "Schimpfen ist immer gut. Man muss den Leuten sagen, wo es langgeht. Sonst tun sie alle, was sie wollen, und das ist nicht gut." Angst hat sie vor der Zeit nach der "Lindenstraße": "Jetzt habe ich ja regelmäßig zu tun, dann nicht nicht mehr."

Das Putzen habe Wendl erst bei der "Lindenstraße" und Geißendörfer gelernt: "Ich war die Putzfrau der Nation die nicht putzen konnte. Ich hatte in meinem Leben noch keinen Putzlumpen in der Hand gehabt. Und kehren konnte ich auch nicht". Wendl gehört zur Stammbesatzung der Serie.

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