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"Les Misérables": Über Anne Hathaways Wangen kullern nur echte Tränen

Nicht nachgeholfen: In dem Filmmusical "Les Misérables" ist jede Träne des Hollywood-Stars Anne Hathaway echt. Die Geschichte ihrer Rolle habe ihr das Herz zerrissen.

Die brutale Szene, in der ein Zuhälter ihr die langen dunklen Haare mit einem Messer abratscht, ist echt

Die brutale Szene, in der ein Zuhälter ihr die langen dunklen Haare mit einem Messer abratscht, ist echt

Hollywood-Schauspielerin Anne Hathaway ("Rachels Hochzeit") weint in ihrer Oscar-nominierten Rolle in dem Filmmusical "Les Misérables" nur echte Tränen. Das Schicksal der entlassenen Fabrikarbeiterin Fantine, die sich für den Lebensunterhalt ihres Kindes prostituieren muss, habe ihr buchstäblich das Herz zerrissen, sagte die 30-Jährige am Samstag bei der Berlinale.

"Ich habe geweint, weil ich sie war, weil sie geweint hat", so Hathaway. "Aber in den Drehpausen war ich wütend, weil das keine Geschichte ist, die vorbei ist. Das ist eine Geschichte, die es überall auf der Welt immer noch sehr, sehr oft gibt."

Der für insgesamt sieben Oscars nominierte Film von Tom Hooper ("The King's Speech") sollte am Abend bei der Berlinale in einer Sondervorführung Deutschlandpremiere feiern. Am 21. Februar kommt er bei uns ins Kino.

Hathaway hat elf Kilo für ihre Rolle abgenommen

Die ohnedies nicht gerade schwergewichtige Hathaway hat für ihre Rolle elf Kilo abgenommen. Und auch die brutale Szene, in der ein Zuhälter ihr die langen dunklen Haare mit einem Messer abratscht, ist echt.

Es sei geplant gewesen, dass ihr Mann Adam Shulman während der Hungerphase am Set bei ihr bleibe, berichtete sie. "Irgendwann musste ich ihn bitten, abzureisen, weil er mich so glücklich gemacht hat, dass ich mich nicht wirklich in die Rolle hineindenken konnte."

vale/DPA / DPA