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Der Gefangene von Askaban: Harry-Potter-Film bricht Kassenrekorde

Der Jung-Zauberer Harry Potter lernt nicht nur immer besser, die geheimen Künste zu beherrschen. Auch an der Kinokasse hat er immer größeren Erfolg.

Zauberlehrling Harry Potter ist mit seiner Magie offensichtlich noch lange nicht am Ende. Sein dritter Film, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", erzielte einen Kassenrekord am Premierenwochenende in Nordamerika. Er spielte nach vorläufigen Studioangaben 92,7 Millionen Dollar oder 75,5 Millionen Euro in US- und kanadischen Kinos ein, noch deutlich mehr als seine beiden Vorgänger, die Kassenschlager "Harry Potter und der Stein der Weisen" in 2001 und "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" in 2002. Auch in Deutschland landete der dritte Harry-Potter-Film nach seinem Start am 3. Juni auf Anhieb auf Platz eins in den Kino-Charts.

Die beiden ersten Potter-Streifen haben bislang weltweit rund 1,7 Milliarden Euro eingespielt. Den ersten Film 2001, "Harry Potter und der Stein der Weisen, sahen allein in Deutschland mehr als 12 Millionen Menschen. Auf der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten findet er sich auf Platz drei (nach "Titanic und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs). "Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002) sahen in Deutschland bereits in den ersten sechs Wochen 8,3 Millionen Menschen. Die Cinemaxx-Gruppe zählte für das Premierenwochenende des neuen Films jetzt mehr als 222000 Zuschauer. Allerdings strömten rund 270 000 Menschen 2002 am Startwochenende in den zweiten Teil über die Abenteuer des Zauberlehrlings.

Harry konnte Shrek aber nicht schlagen

Doch die Zauberkunst des heranwachsenden Harry reichte in den USA nicht aus, das phänomenale Ergebnis des grünen Monsters Shrek zu toppen. "Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück hatte bei seiner Premiere im Mai 108 Millionen Dollar eingebracht und fiel an diesem Wochenende auf Platz zwei. Der Streifen durchbrach als schnellster Film aller Zeiten nach nur 18 Tagen die 300-Millionen-Dollar- Schallmauer und ist auf der nordamerikanischen Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten die Nummer 15.

Der politisch brisante Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow" verlor zwar 59 Prozent des Publikums, hielt sich aber auf Platz drei der Charts. In Deutschland drängte Harry Potter "The Day After Tomorrow" auf Platz zwei, "Troja auf Platz drei und "Van Helsing auf Rang vier.

Erstmals schaffte es auch die Dokumentation "Super Size Me" unter die Top Ten der US-Kinocharts. In ihr geht Morgan Spurlock der Frage nach, warum es so viele Übergewichtige in den USA gibt. Spurlock holte Ärzte, Köche und Sportlehrer vor die Kamera und ernährte sich einen Monat lang nur von Fast-Food. Die Auswirkungen auf seine Taille gab er vor der Kamera kund.

DPA / DPA