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"Harry und Sally": Meg Ryan verrät: So kam es zum Fake-Orgasmus

Die Orgasmus-Szene aus "Harry und Sally" machte sie weltberühmt. Beim Filmfestival in Locarno verriet Meg Ryan nun, wer die Idee dazu hatte.

Meg Ryan in der Orgasmus-Szene von "Harry und Sally"

Diese Szene aus "Harry und Sally" wurde weltberühmt: Meg Ryan täuscht  im Restaurant einen Orgasmus vor.

Picture Alliance

"Das hat bei mir noch keine gemacht": Harry (Billy Crystal) weiß zwar, dass die meisten Frauen schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht haben - nicht jedoch bei ihm. "Glaubst du, ich würde den Unterschied nicht merken?", fragt er Sally (Meg Ryan). Anstatt diese sinnlose Debatte weiterzuführen, demonstriert die im vollbesetzten Restaurant, wie echt es klingen kann, wenn eine Frau ihren Höhepunkt nur spielt.

Diese Szene gehört zu den bekanntesten der Filmgeschichte. Durch sie erlangte die 1989 erschienene Liebeskomödie "Harry und Sally" Kultstatus - und machte Schauspielerin Meg Ryan zum großen Star der Romantic Comedy.

Die Orgasmus-Szene aus "Harry und Sally"

Nun hat die Schauspielerin beim Film-Festival in Locarno verraten, wie es dazu kam. Diverse Schweizer Medien berichten, dass eine Frau im Publikum nach dem Fake-Orgasmus gefragt habe. Daraufhin habe Ryan erzählt, wer die Idee zu der Szene hatte: sie selbst. In dem Drehbuch von Nora Ephron habe davon nichts gestanden. "Wir hatten Raum zum Improvisieren, und es sollte witzig rüberkommen. Da kam ich auf die Idee, dass ich es, statt darüber zu reden, einfach vorführen könnte", erzählte die Schauspielerin. Regisseur Rob Reiner sei sofort begeistert gewesen - und habe direkt gefilmt.

Meg Ryan über ihre Tochter

Die Szene hat bei manchen Zuschauern für einige Verwirrung gesorgt - so auch bei einem Familienmitglied der Schauspielerin: "Meine 13-jährige Adoptivtochter Daisy fragte mich kürzlich, was denn im Film 'Harry und Sally' mit mir los war, als ich einen Orgasmus vorspielte", sagte Ryan der "Schweizer Illustrierten". Das sei gar nicht so einfach zu erklären gewesen.

Meg Ryan wurde in Locarno mit dem Leopard Club Award ausgezeichnet, dem Ehrenpreis des Festivals, der an Menschen verliehen wird, die sich "durch ihre Arbeiten in das kollektive Gedächtnis eingeprägt haben". Das hat die Schauspielerin ohne Zweifel geschafft - mit einer einzigen Szene. Genauso legendär wie ihr Orgasmus ist auch die Reaktion einer Restaurant-Besucherin auf ihren Ausbruch: "Ich will genau das, was sie hatte."

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