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Großaufnahme: Patricia Clarkson: 15 Dinge, die Sie über die US-Schauspielerin wissen müssen

Ab Donnerstag holt sie in "Learning to Drive" mit Ben Kingsley als indischstämmigen Taxifahrer den Führerschein nach - und bringt ihr Leben auf die Spur. Was Sie über die bezaubernde Patricia Clarkson wissen sollten? Wir haben 15 Fakten für Sie gesammelt.

Von Bernd Teichmann

In ihrem neuen Film "Learning to drive - Fahrstunden fürs Leben" lässt sich Patricia Clarkson von Ben Kingsley als indischstämmigen Taxifahrer das Autofahren beibringen.

In ihrem neuen Film "Learning to drive - Fahrstunden fürs Leben" lässt sich Patricia Clarkson von Ben Kingsley als indischstämmigen Taxifahrer das Autofahren beibringen.

•Ihr neuer Film ist die romantische Tragikomödie "Learning to Drive". Darin spielt sie eine New Yorker Literaturkritikerin, die wegen einer Jüngeren von ihrem Mann verlassen wird. Sie beschließt, endlich ihren Führerschein zu machen und kommt durch die Fahrstunden mit ihrem indischstämmigen Fahrlehrer (Ben Kingsley) zurück in die Spur.

Ben Kingsley und Patricia Clarkson in "Learning to Drive"


•Sie ist eine echte Southern Belle: geboren in New Orleans am 29. Dezember 1959.

•Sie hat vier ältere Geschwister.

•Ihre Mutter war jahrelang Abgeordnete im Stadtrat von New Orleans, dem sie später auch vorstand.

•Ihre erste Filmrolle spielte sie 1987 als Kevin Costners Ehefrau in Brian De Palmas Gangster-Epos "The Untouchables – Die Unbestechlichen".

•Auch in einem Dirty-Harry-Film mit Clint Eastwood wirkte sie mit: "Todesspiel" (1988).

•Obwohl sie als eine der herausragenden Schauspielerinnen des US-Kinos gilt, war sie bislang nur einmal für einen Oscar nominiert: 2004 als Beste Nebendarstellerin in "Pieces of April".

•Dafür gewann sie immerhin zwei Emmys für ihre Leistung als verrückte Schwester der Hauptfigur Ruth O’Connor Fisher (Frances Conroy) in der Serie "Six Feet Under".

•Arbeitet gern und oft mit Regiedebütanten zusammen.

•Ihr großes Idol ist die lebenslustige, trinkfeste Hollywood-Diva Tallulah Bankhead (1902 – 1968): "Sie war jemand, den man unbedingt kennen wollte, mit der alle Sex haben wollten und mit der man trinken wollte – vielleicht sogar alles gleichzeitig."

•Viele ihrer Auftritte sind nur ein paar Minuten lang, dafür aber meistens einprägsam. Kollege Nathan Lane bemerkte während der Dreharbeiten zu Woody Allens "Whatever Works": "Sie tauchte auf und hat essenziell den Film gerettet."

•Ihren relativ späten Durchbruch mit Ende 30 hatte sie 1997 in Lisa Cholodenkos Drama "High Art" als lesbische deutsche heroinabhägige Schauspielerin.

• Das sagt sie: "Ich fühle mich wohl mit meinem Alter. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauen habe ich nie versucht, gegen mein Alter anzukämpfen. Ich denke nicht, dass meine Karriere auf meinem Aussehen basiert, obwohl ich schon einige sehr, sehr attraktive Frauen gespielt habe."

• Das sagen andere: "In einer jugendbesessenen Industrie, in der zunehemend Harmlosigkeit das Ziel ist, ist sie die wunderbare Anomalie." ("Interview" Magazine)

•Patricia Clarkson für Einsteiger
"High Art" (1997)
"Six Feet Under" (2001 – 2005)
"Station Agent"(2003)

"Pieces of April" (2003)
"Cairo Time" (2009)