Eurovision Song Contest

Musik Geschichte und Regeln


Seit 47 Jahren streiten alljährlich Sänger und Musikgruppen um die europäische Schlagerkrone. 1956 startete der "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" in der Schweiz.

Der "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson", der inzwischen "Eurovision Song Contest" heißt, startete 1956 im schweizerischen Lugano als Musikveranstaltung der europäischen Rundfunksender. Mittlerweile ist der traditionell an einem Mai-Wochenende ausgetragene Wettbewerb ein TV-Großereignis mit bis zu 200 Millionen Zuschauern in ganz Europa.

Vorjahressieger ist Veranstalter

Das Festival wird in der Regel im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Doch gab es immer wieder Ausnahmen, beispielsweise wenn Länder nicht bereit oder in der Lage waren, die hohen Kosten zu tragen - Dänemark musste 2001 rund 15,6 Millionen Mark aufbringen.

Auswahlkriterium ist Ländersache

Jedes Land kann selbst bestimmen, wie es den eigenen Lied-Beitrag auswählt: In vielen Staaten stellen sich wie in Deutschland die Anwärter in einer öffentlichen Show dem Votum der TV-Zuschauer, in anderen Ländern wählt eine Jury den nationalen Grand-Prix-Beitrag.

Begrenzung auf 25 Länder

Maximal 25 Länder können am Grand Prix teilnehmen. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien sind automatisch startberechtigt, ebenso der Vorjahressieger als Gastgeber. Die restlichen Teilnehmer werden anhand ihres Punktedurchschnitts der vergangenen fünf Grand-Prix-Ausscheidungen bestimmt.

Keine Wertung für eigenes Land

Nach dem Auftritt aller Interpreten wählt jedes Land die zehn besten Titel aus und vergibt Punkte: Zwölf für den Besten, zehn für den Zweitbesten und für die folgenden Plätze acht bis einen Punkt - der Beitrag des eigenen Landes darf nicht bewertet werden. Früher wurden die Punkte von einer anonymen Jury vergeben, doch seit 1998 bestimmen in den meisten Ländern die TV-Zuschauer per Telefonabstimmung, welcher Titel wie viele Punkte bekommt.


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