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Glücklich mit Daft Punk: Pharrell Williams ist überrascht von "Get Lucky"

Das Projekt wurde lange geheim gehalten und es wurde nicht mal ein Musikvideo produziert: "Get Lucky" ist die lang erwartete Single von Daft Punk. Am Erfolg wesentlich beteiligt ist Pharrell Williams.

Es ist der erste Sommerhit des Jahres: "Get Lucky" von dem französischen Elektro-Pop-Duo Daft Punk und dem US-amerikanischen Musiker Pharrell Williams. In mehr als 18 Ländern hat der Song schon die Spitze der Charts erreicht. Für Williams ist der Erfolg eine riesige Überraschung: "Ich dachte, dass es gut ankommen würde", sagte er "MTV News", "aber ich dachte nicht, dass er so viele Rekorde brechen würde. Das hätte ich nicht erwartet." Er habe lediglich geglaubt, dass die Zusammenarbeit gut ankommen wird, weil sie sich für den 40-Jährigen gut angefühlt habe.

Am Tag der Veröffentlichung wurde "Get Lucky" so oft innerhalb von 24 Stunden auf der Streaming-Plattform "Spotify" in den USA und in Großbritannien angehört, wie kein Song zuvor. Im Vereinigten Königreich wurde das Stück bisher mehr als 600.000 Mal verkauft. Besonders bemerkenswert ist dieser Erfolg, da es gar kein richtiges Musikvideo zu "Get Lucky" gibt, sondern lediglich ein etwa einminütiges Werbevideo.

Nummer zwei folgt auf dem Fuß

Es ist die erste Single aus dem Album "Random Access Memories" von Daft Punk, dem ersten Studioalbum seit fast acht Jahren. In der Zwischenzeit machte das Duo einen überaus erfolgreichen Abstecher nach Hollywood als es die hochgelobte Filmmusik zu "Tron: Legacy" produzierte. Obwohl sich Daft Punk stets als roboterhafte Wesen aus der Zukunft inszenieren, seien die Künstler hinter den glitzernden Helmen, sehr auf das Jetzt fokussiert. "Sie reden nicht über Zukunftspläne; es geht ihnen nur um die Gegenwart, die keine Schleifen hat", weiß Williams. "Die Masken sind eine Erweiterung dessen, was sie als Menschen sind. Sie denken auf diese Art so ziemlich ohne Rücksicht."

Williams ist in Deutschland gerade auch Platz zwei der Charts mit dem Lied "Blurred Lines" vertreten, das er für den kanadischen Sänger Robin Thicke produzierte. In Frankreich hat er damit schon die zweite Nummer eins kurz hintereinander erreichen können.

ono/Bang
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