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100 Tage, 100 Lieder: Musiker singen gegen Donald Trump

Der Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump wird von verschiedenen Musikern auf besondere Art begleitet. In 100 Tagen wollen sie 100 Songs veröffentlichen - aus Protest.

Das erste Lied gegen Donald Trump stammt von der Musikerin Angel Olsen

Das erste Lied gegen Donald Trump stammt von der Musikerin Angel Olsen

100 Tage lang will eine Gruppe von Musikern tägliche einen neuen Song veröffentlichen. Die Aktion ist ein Protest gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump veröffentlichen.

Das Projekt "Our First 100 Days" (Unsere ersten 100 Tage) startete am Freitag zur Vereidigung Trumps mit dem Titel "Fly On Your Wall" (Fliege an Deiner Wand) der amerikanischen Singer-Songwriterin Angel Olsen. Mit dabei sind auch Bands und Musiker wie How To Dress Well, Toro Y Moi, The Range, Mountain Goats, Whitney und Mitski.

Musiker sangen auch gegen Donald Trumps Wahlkampf

Für eine Mindestspende von 30 Dollar (28 Euro) können Unterstützer alle der bisher unveröffentlichten Songs hören. Das Geld soll an Organisationen gehen, deren Arbeit die Macher hinter dem Projekt durch Trumps Regierung in Gefahr sehen. Die Organisationen kämpfen unter anderem für den Klimaschutz, das Recht auf Abtreibung, den Schutz illegaler Einwanderer, die Bewegung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) und Frauenrechte.

Das Projekt baut auf eine vergleichbare Aktion aus dem Oktober auf, als Bands wie Death Cab for Cutie, Franz Ferdinand und R.E.M. über 30 Tage bis zum Wahltag in den USA je einen neuen Song gegen Trump veröffentlicht hatten.

fri / DPA
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