Der Iran unterbreitet wohl einen neuen Vorschlag für Friedensverhandlungen. Putin empfängt den iranischen Außenminister. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Mirjam Bittner

In dem Gespräch bei Fox News will sich US-Außenminister Rubio nicht dazu äußern, wie US-Präsident Trump reagieren wird, falls Teheran weiterhin nicht bereit ist, über sein umstrittenes Atomprogramm zu verhandeln.
In den stockenden Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts hatte der Iran zuletzt einen neuen Vorschlag unterbreitet. Der Entwurf sieht Medienberichten zufolge eine Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende des Kriegs vor – über das umstrittene iranische Atomprogramm soll dann aber erst im Anschluss verhandelt werden. Trump soll dem Vorstoß allerdings skeptisch gegenüberstehen.
In den stockenden Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts hatte der Iran zuletzt einen neuen Vorschlag unterbreitet. Der Entwurf sieht Medienberichten zufolge eine Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende des Kriegs vor – über das umstrittene iranische Atomprogramm soll dann aber erst im Anschluss verhandelt werden. Trump soll dem Vorstoß allerdings skeptisch gegenüberstehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Alexandra Kraft

US-Außenminister Marco Rubio vergleicht Irans Blockade der Straße von Hormus mit einer „wirtschaftlichen Atomwaffe“. Iran versuche, die Region zu dominieren, sagt Rubio in einem Interview des TV-Senders Fox News. Er führt die Blockade der Meerenge als Beleg dafür an, dass die Machthaber in Teheran keine Nuklearwaffen besitzen dürften.
„Die Straße von Hormus ist im Grunde eine wirtschaftliche Atomwaffe, die sie versuchen, gegen die Welt einzusetzen – und sie geben damit an.“US-Außenminister Marco Rubio im Sender Fox News
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Alexandra Kraft

Trump ist angeblich unzufrieden mit dem letzten Vorschlag des Iran für die Friedensverhandlungen. Das berichtet die „New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Regierungskreise. Es sei unklar, womit er konkret nicht einverstanden sei. Aber Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt darauf bestanden, dass das Land keine Atomwaffen haben dürfe. Das iranische Angebot würde Gespräche darüber in die Zukunft verschieben. Außerdem schreibt die NYT, Trump könnte das Gefühl haben, wenn er den Vorschlag annimmt, wirke das nicht wie ein Sieg für ihn.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Israel greift Ziele im Libanon an
Israels Militär bombardiert eigenen Angaben zufolge trotz formell geltender Waffenruhe erneut Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon. Die israelische Armee teilt auf der Plattform Telegram mit, sie habe mehr als 20 Infrastrukturanlagen der Miliz im Süden sowie in der Bekaa-Ebene im Nachbarland ins Visier genommen. Zu den Zielen gehörten Waffenlager und Raketenabschussstellungen der Hisbollah.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Putin: „Werden alles tun, was im iranischen Interesse liegt“
Kremlchef Wladimir Putin hat den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg getroffen. Dabei hat der russische Machthaber dem Iran seine weitere Unterstützung zugesichert.
Putin habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, erhalten und könne nur bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzten, sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Araghtschi sagte laut russischer Übersetzung, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Er dankte Russland für die Unterstützung.
Putin wiederum äußerte die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Region. „Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität“, sagte Putin. „Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen aller Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann.“
Putin habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, erhalten und könne nur bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzten, sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Araghtschi sagte laut russischer Übersetzung, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Er dankte Russland für die Unterstützung.
Putin wiederum äußerte die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Region. „Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität“, sagte Putin. „Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen aller Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Die ins Stocken geratenen Verhandlungsbemühungen zwischen Washington und Teheran um ein Ende des Irankriegs bereiten den Menschen im Iran zunehmend Sorgen.
„Die Lage hier ist wirklich sehr, sehr kritisch“, sagte ein Bewohner Teherans mit Blick auf die Zukunft. „Entweder gibt es wieder Krieg, oder es gibt keinen Krieg und das Regime bleibt. Oder am allerschlimmsten: Krieg und Regime bleiben trotz allem.“
Der Mann wollte aus Furcht vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen der Sicherheitsbehörden der Islamischen Republik im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA nicht namentlich genannt werden.
„Die Lage hier ist wirklich sehr, sehr kritisch“, sagte ein Bewohner Teherans mit Blick auf die Zukunft. „Entweder gibt es wieder Krieg, oder es gibt keinen Krieg und das Regime bleibt. Oder am allerschlimmsten: Krieg und Regime bleiben trotz allem.“
Der Mann wollte aus Furcht vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen der Sicherheitsbehörden der Islamischen Republik im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA nicht namentlich genannt werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Bundeskanzler Merz hat an einer Schule im Sauerland Schulkindern den Irankrieg erklärt – und ordentlich Kritik am Vorgehen der USA geübt: „Da muss man ja nicht nur rein, da muss man auch wieder raus.“
Lesen Sie hier, was er noch zu sagen hatte:
Lesen Sie hier, was er noch zu sagen hatte:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Die Straße von Hormus bleibt zu, Verhandlungen stocken – und der Ölpreis macht einen Sprung. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zog auf 108,28 US-Dollar an. Das waren 2,81 Prozent mehr als am Freitag.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Lockerung der Iran-Sanktionen? Für EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt dieser Vorschlag von Bundeskanzler Friedrich Merz viel zu früh.
„Es gibt einen Grund, warum die Sanktionen gegen den Iran verhängt wurden, und dieser Grund ist das Verhalten des Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung“, sagte von der Leyen heute in Berlin.
„Es gibt einen Grund, warum die Sanktionen gegen den Iran verhängt wurden, und dieser Grund ist das Verhalten des Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung“, sagte von der Leyen heute in Berlin.
„Allein in diesem Jahr sind 17.000 junge Menschen durch das Regime getötet worden“, sagte sie weiter. „Wir müssen erst eine Veränderung – eine grundlegende Veränderung – im Iran sehen, bevor Sanktionen aufgehoben werden“, betonte sie. „Deshalb ist es aus unserer Sicht zu früh, die Sanktionen aufzuheben.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Außenminister Johann Wadephul reist heute zur UN. Bereits auf dem Weg dorthin, fordert er die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auf, im Iran-Krieg ihrer Rolle im mächtigsten Gremium der Weltorganisation gerecht zu werden.
„Wenn der Sicherheitsrat jetzt Verantwortung übernimmt, stärkt er damit auch die internationale Ordnung“, sagte der CDU-Politiker vor der Abreise nach New York. Die UN müssten zur Lösung von Fragen von Frieden und Sicherheit „zum Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Krisendiplomatie werden“.
„Wenn der Sicherheitsrat jetzt Verantwortung übernimmt, stärkt er damit auch die internationale Ordnung“, sagte der CDU-Politiker vor der Abreise nach New York. Die UN müssten zur Lösung von Fragen von Frieden und Sicherheit „zum Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Krisendiplomatie werden“.
Dennoch erlebe man „immer wieder, wie viel zu oft Einzelne mit ihren widerstreitenden Interessen den UN-Sicherheitsrat blockieren”, kritisiert Wadephul. China und Russland verhindern als ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat mit Vetorecht häufig Initiativen zur Konfliktlösung. Die Vereinten Nationen müssten den Mut aufbringen, sich zu erneuern, handlungsfähiger zu werden und glaubwürdig zu bleiben, um Konflikte zu lösen, forderte der Minister.
Deutschland hofft in der Diskussion über eine Teilnahme an einer militärischen Sicherungsmission in der Straße von Hormus auf ein UN-Mandat. Ob China und Russland hier mitmachen, ist unklar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anna Aridzanjan

Putin empfängt Irans Außenminister – Teheran legt den USA offenbar neuen Vorschlag vor
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist für Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über ein Ende des Iran-Krieges in Sankt Petersburg eingetroffen. Araghtschi sei am „frühen Montagmorgen“ in der zweitgrößten russischen Stadt angekommen, teilte die iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna mit. Einem US-Medienbericht zufolge legte Teheran in den stockenden Friedensverhandlungen mit den USA einen neuen Vorschlag vor.
Der iranische Botschafter in Moskau, Kasem Dschalali, erklärte im Onlinedienst X, in seinem „diplomatischen Dschihad mit dem Ziel, die Interessen des Landes voranzubringen, und unter Bedrohungen von außen“ werde Araghtschi mit Putin beraten. Bei Araghtschis Gesprächen mit russischen Regierungsvertretern gehe es um „den Stand der Verhandlungen, die Waffenruhe und damit zusammenhängende Entwicklungen“.
Die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass bestätigte das geplante Treffen zwischen Putin und Araghtschi unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Alexandra Kraft

Die Ölpreise ziehen wegen stockender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran erneut deutlich an. Die Nordseesorte Brent verteuert sich um gut zwei Prozent auf 107,49 Dollar pro Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI steigt um knapp zwei Prozent auf 96,17 Dollar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Alexandra Kraft

Neuer Friedensvorschlag aus dem Iran
Der Iran macht den USA einem Medienbericht zufolge offenbar einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Demnach solle zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt im Gespräch mit den russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Außenamtschef treffen wolle. Weitere Details nennt er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch Araghtschis gemeldet.
Moskau und Teheran sind strategische Verbündete, allerdings ist Russland nicht bereit, den Partner im aktuellen Konflikt mit den USA militärisch zu unterstützen. In erster Linie erhält Teheran diplomatische Rückendeckung aus dem Kreml.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein israelischer Soldat getötet worden. Fünf weitere Soldaten und ein Offizier seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer, erklärt ein Militärsprecher.
Zwischen Israel und dem Libanon gilt eigentlich eine Waffenruhe. Israel behält sich jedoch vor, weiterhin gegen „geplante, unmittelbar bevorstehende oder laufende Angriffe“ der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorzugehen und greift immer wieder Ziele im Süden des Landes an.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / mod / nik / km / urb / tkr