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Rapper Sido: Aus dem Gerichtssaal in die Charts

Rapper Sido muss nach einem Streit in einer Berliner Bar eine Geldstrafe von 14.000 Euro zahlen. Pünktlich zur Urteilsverkündung erscheint jetzt seine neue Single mit dem schlichten Titel "Hey Du".

Damit wurde der Prozess gegen den 28-Jährigen am Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Montag am ersten Verhandlungstag eingestellt, wie das Gericht mitteilte. Dem Musiker war Beleidigung, Bedrohung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen worden. Der 28-Jährige habe die Entscheidung akzeptiert. Der Rapper muss demnach 12 000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen. Weitere 2 000 Euro gehen an die gehbehinderte Mutter des Mannes, die Sido mit Steinen beworfen haben soll.

Wie der Streit vor zwei Jahren mit einem 47-jährigen Mann in der Kneipe wirklich ablief, blieb offen. Der Musiker gab zu, dass er manches "überspitzt" sage. Sie hätten sich aber "hin und her beleidigt". Sido soll gedroht haben, die Mutter des Klägers mit der Krücke zu erschlagen.

Spätestens ab Freitag heißt es bei Sido wieder business as usual, dann nämlich erscheint seine neue Single "Hey Du". Mit Zitaten aus dem Musical "Linie 1", das am Berliner Grips-Theater in den 80er Jahren zum Dauerbrenner wurde, erzählt der ehemalige Maskenmann aus seinem Leben.

ins/dpa / DPA