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Rolling Stones: Eine Halsentzündung für 51 Millionen

Weil Mick Jagger der Hals schmerzte, mussten die Rolling Stones mehrere Konzerte in den USA und Kanada absagen. Enttäuschte Fans haben die Band nun auf die Rekordsumme von 51 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt.

Die kurzfristige Absage eines Rolling-Stones- Konzerts in Atlantic City könnte die Altrocker teuer zu stehen kommen. Zwei Fans haben die Band und ein Konzertkartenunternehmen auf 51 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt, wie der Internetdienst "E!Online" berichtete. Die Absage am vergangenen Freitag - wegen Kehlkopfbeschwerden von Mick Jagger - erfolgte nur wenige Stunden vor dem geplanten Konzertbeginn. In ihrer Sammelklage fordern die enttäuschten Konzertgänger Martin und Rosalee Druyan von den Veranstaltern eine Entschädigung für Tausende von Fans für Reise- und Hotelkosten. Das Konzert wurde auf den 17. November verschoben.

Auch ein für diese Woche geplanter Auftritt in New York war am gleichen Morgen gecancelt worden. Die Ärzte hätten Frontmann Mick Jagger eine Ruhepause verschrieben, um seine Stimme zu schonen, hieß es auf der Webseite der Band. Das Konzert sollte einen Tag später nachgeholt werden.

Jagger leidet schon seit mehreren Wochen an Stimm-Beschwerden. Im Sommer musste die Band auch in Spanien mehrere Konzerte absagen.

DPA / DPA
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