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Fantasy-Serie "House of the Dragon": Drehbuchautor gibt erste Hinweise zur zweiten Staffel

House of the Dragon
Prinzessin Rhaenyra (Emma D'Arcy) kämpft in "House of the Dragon" um die Herrschaft in Westeros
© ZUMA Press / Imago Images
Bis zur zweiten Staffel von "House of the Dragon" dauert es noch etwas. Showrunner Ryan Condal macht aber erste (spoilerfreie!) Andeutungen, worauf sich die Fans der Serie einstellen können.

Gerade ist die erste Staffel von "House of the Dragon" erst zu Ende gegangen, da ist die Vorfreude vieler Zuschauer:innen auf die Fortsetzung schon groß. Im Netz spekulieren manche schon darüber, wie es weitergehen könnte – einige Hinweise hat der Drehbuchautor Ryan Condal, der als Showrunner für die Serie verantwortlich ist, im Gespräch mit "The Hollywood Reporter" gegeben.

Condal wird ab der nächsten Staffel alleiniger Showrunnner bei "House of the Dragon" sein, da sein bisheriger Kollege Miguel Sapochnik es vorzieht, sich anderen Projekten zu widmen. Für die zweite Staffel will sich Condal auch mit einigen Punkten auseinandersetzen, die von vielen Fans in den bisherigen Episoden kritisch gesehen wurden. Unter anderem kündigte er weniger Zeitsprünge und weniger dunkle Szenen an.

"House of the Dragon": Vorerst keine Veränderungen mehr im Cast

In der ersten Staffel lagen teilweise Jahrzehnte zwischen einzelnen Folgen. Der lange Zeitraum, der dargestellt wurde, führte dazu, dass während der Staffel sogar der Cast teilweise ausgetauscht werden musste: Emily Carey und Milly Alcock, die die jungen Lady Alicent und Prinzessin Rhaenyra spielen, wurden nach der fünften Folge durch Olivia Cooke und Emma D’Arcy ersetzt. Manche Zuschauer:innen irritierte das. 

Solche Änderungen soll es nicht mehr geben, kündigte Condal an. Der aktuelle Cast wird demnach bestehen bleiben: "Das Schöne daran, in eine zweite Staffel zu gehen – das gilt für jede Show, aber für diese ganz besonders –, ist, dass wir in Bezug auf die großartige Besetzung, die wir zusammengestellt haben, aus einem Reichtum an Talenten schöpfen können. Das Schreiben fällt dadurch so viel einfacher, denn jetzt schreibst du für diesen großartigen Cast und die Rollen, die wir nun kennen."

Macher wollen mehr Rücksicht auf Zuschauer nehmen

Wie schon in der finalen Staffel von "Game of Thrones" hatte es bei "House of the Dragon" einige Szenen gegeben, die auf dem Bildschirm sehr dunkel erschienen – viele Zuschauer:innen konnten so kaum etwas oder gar nichts erkennen. "Die visuelle Kontinuität der Show ist sicherlich etwas, das wir uns ansehen werden", erklärte Condal. Er versprach, das Feedback ernstzunehmen und Rücksicht auf die Zuschauer:innen zu nehmen: "Wir möchten, dass die Show für alle ein großartiges Seherlebnis wird."

Es sei mitunter schwierig, mit qualitativ extrem hochwertigem Equipment für eine Vielzahl von verschiedenen Endgeräten zu drehen: "Für das Fernsehen veröffentlicht man es auf Millionen verschiedener Fernsehbildschirme auf der ganzen Welt, jeweils mit eigenen Einstellungen und Kalibrierungen."

Zweite Staffel kommt wohl erst 2024

Inhaltlich hält sich Condal bedeckt, was die zweite Staffel angeht. Auch wollte er sich nicht klar dazu äußern, wie lange "House of the Dragon" letztendlich gehen wird. Er konzentriere sich erst einmal nur auf die zehn Folgen, die vor ihm liegen. George R. R. Martin, der die Buchvorlage für "Game of Thrones" und "House of the Dragon" geliefert hatte, sorgte zuletzt für Spekulationen, als er sagte, die Serie brauche mehr als vier Staffeln. Die Fans müssen sich aber gedulden: Wann die neuen Folgen von "House of the Dragon" zu sehen sein werden, ist unklar. Erst Anfang 2023 werden die Dreharbeiten fortgesetzt.

Quellen: "Hollywood Reporter"

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