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"Spartacus: Gods of the Arena" auf ProSieben Es fließt wieder Blut


ProSieben lässt wieder die Gladiatoren los. In "Gods of the Arena" wird die Vorgeschichte der überaus erfolgreichen Spartacus-Serie gezeigt. Der Grund für diesen erzählerischen Eingriff ist leider tragisch.

An der US-Serie "Spartacus: Blood and Sand" schieden sich hierzulande die Geister. Die einen nannten die Gladiatoren-Action perfekte Erwachsenenunterhaltung. Die anderen schimpften über offenkundige Niveauarmut der explizit aufbereiteten Handlung. ProSieben durfte die antike Sex- und Gewaltorgie indes als Erfolg verbuchen.

Überdurchschnittliche Marktanteile in der jungen Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) sind auch bei "Spartacus: Gods of the Arena" zu erwarten. Auf dem gewohnten Sendeplatz am späten Freitagabend spielt das sechsteilige Prequel zur Hauptserie einige Jahre, bevor Spartacus nach Capua kommt - das Amphitheater befindet sich noch im Bau. Der durchtriebene Batiatus (John Hannah) will sich mithilfe seines besten Gladiators Gannicus (Dustin Clare) bei den Mächtigen beliebt machen.

Dass es dieses Prequel, das ProSieben in Doppelfolgen sendet, überhaupt gibt, hat tragische Gründe. Die Produktion wurde eingeschoben, nachdem der inzwischen verstorbene "Spartacus"-Hauptdarsteller Andy Whitfield krankheitsbedingt passen musste. Wann ProSieben die zweite "Blood and Sand"-Staffel mit dem neuen Hauptdarsteller Liam McIntyre sendet, ist noch nicht bekannt.

ono/Jens Szameit, Teleschau TELESCHAU

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