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Andy Whitfield: US-Serienheld stirbt mit 39 Jahren an Krebs

Monatelang hat er gegen den Krebs gekämpft: US-Seriendarsteller Andy Whitfield, der in den USA in der Rolle des "Spartacus" bekannt wurde, ist mit nur 39 Jahren gestorben. Seine Frau verabschiedete sich mit rührenden Worten, seine Fans sind bestürzt.

Im Fernsehen war er der unverwundbare Krieger. Ein muskelbepackter Held. Er kämpfte in der amerikanischen TV-Serie "Spartacus - Blood and Sand" erfolgreich gegen die Römer. Im wahren Leben hat er den größten Kampf verloren. Andy Whitfield ist mit nur 39 Jahren an Krebs gestorben.

Der Schauspieler erlag am Sonntag ins seiner Wahlheimat Australien der Krankheit. Er starb im Kreise seiner Familie und in den Armen seiner Frau. Whitfield hinterlässt zwei Kinder. Der "schöne junge Kämpfer" sei an "einem sonnigen Morgen" eingeschlafen, teilte seine Frau Vashti der Nachrichtenagentur "Associated Press" mit.

Im März 2010 wurde bei Whitfield das Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert, eine Krebserkrankung des Lymphatischen Systems. Da der Krebs im Frühstadium erkannt worden war, waren die Ärzte zunächst von guten Heilungschancen ausgegangen. Nach anfänglichen Behandlungserfolgen brach die Krankheit jedoch Ende 2010 erneut aus. Im Sommer dieses Jahres verschlechterte sich sein Zustand.

Whitfield musste Dreharbeiten zu "Spartacus" beenden

Der gebürtige Brite Whitfield wurde als Hauptdarsteller der US-Serie "Spartacus - Blood and Sand" bekannt, in der er den Spartacus verkörperte. Trotz expliziter Gewalt- und Sexszenen war die Serie im US-Fernsehen ein großer Erfolg. Im September 2010 sollten die Dreharbeiten zur zweiten Staffel beginnen. Nachdem Whitfields Krankheit ausgebrochen war, mussten sie jedoch mehrfach verschoben werden. Schließlich entschlossen sich die Produzenten, Whitfield durch den Schauspieler Liam McIntyre zu ersetzen.

"Spartacus"-Produzent Chris Albrecht reagierte bestürzt auf den Tod Whitfields. "Er war nicht nur ein Held auf der Leinwand, sondern auch im wahren Leben", sagte er der Zeitung "Oakland Tribune". Auch Whitfields Fans bewegt der frühe Tod ihres Helden. Auf seiner Facebook-Seite teilen sie ihre Trauer mit anderen: "Ein Held stirbt niemals. In unseren Herzen wirst du weiterleben."

mai
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