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"The Voice of Germany" "Mein Block": Warum zwei Kandidaten den Hit von Sido verweigerten

"The Voice of Germany"
Die "The Voice of Germany"-Coaches Samu Haber und Rea Garvey
© ProSiebenSAT.1/Richard Hübner
Für das Rap-Battle ihrer Kandidaten hatten Samu Haber und Rea Garvey "Mein Block" von Sido ausgewählt. Doch die "The Voice"-Teilnehmer wollten den Song nicht performen. 

Damit haben die zwei "The Voice of Germany"-Kandidaten Antonio Esposito und Alex Hartung ein echtes Zeichen gesetzt: Von ihren Coaches Samu Haber und Rea Garvey bekamen die talentierten Rapper einen deutschen Hit für ihr Battle in der Show. Sie sollten "Mein Block" von Sido performen. Doch Haber und Garvey - und auch Sido - mussten eine herbe Abfuhr einstecken. 

"The Voice of Germany": Kandidaten wollen Sido-Song nicht rappen

Denn Esposito und Hartung wollten "Mein Block" nicht singen. "Ich bin sehr gut erzogen und hätte danach so oft in den Beichtstuhl gehen müssen, dass ich da wahrscheinlich nie wieder rausgekommen wäre", sagte Hartung über das Lied.

Dass ihre Talente den teilweise expliziten Text des Sido-Songs partout nicht rappen wollten, erstaunte sowohl Haber als auch Garvey. "Wir dachten, als Rapper ist das Teil der Sprache, die man nutzt, um zu provozieren", sagte Garvey. "Wenn sich einer nicht wohlfühlt, würde ich sagen, 'egal, es ist ein Battle.' Aber wenn es euch beiden so geht, müssen wir uns was überlegen", sagte er. Esposito, der das Lied an sich mag, erwiderte: "Ich finde, das gehört nicht in so eine Fernsehsendung."

Lied bekommt neuen Text

Um ihren Plan doch noch verwirklichen zu können, mussten sich die zwei Coaches eine andere Strategie überlegen. Dafür schlossen sie sich mit Ex-"Voice"-Coach Sido kurz und vereinbarten kurzerhand, dass die beiden Talente den Erfolgs-Hit umtexten dürften, unter der Bedingung, dass sie über ihren eigenen Block rappen. 

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Die neue Interpretation des Sido-Hits kam bei der gesamten "Voice"-Jury gut an. "Wenn Rap hier stattfindet, dann muss das genauso sein", freute sich Mark Forster. Am Ende konnte sich Antonio Esposito gegen seinen Konkurrenten Alex Hartung durchsetzen, er darf nun in die Live-Shows. Ein wenig "The Voice"-Geschichte haben aber beide geschrieben. 

ls

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