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"Wer wird Millionär?"-Zocker-Special "Werden mit Drogen versorgt": Günther Jauch stichelt gegen sein Team – und bekommt die Quittung

Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?"
Günther Jauch bekam prompt die Quittung für seine frechen Sprüche
© TVNOW / Stefan Gregorowius
Im großen Zocker-Special von "Wer wird Millionär?" legt sich Günther Jauch mit seinem Team an. Die Reaktion lässt aber nicht lange auf sich warten. 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Kandidat über die Fragen bei "Wer wird Millionär?" amüsiert. Auch beim gestrigen Zocker-Speicial musste der Berliner Erik Asmus schmunzeln. Der Grund war die 500-Euro-Frage: "Wenn ein Engländer unter Drogeneinfluss seine Ablehnung kundtut, sagt er sozusagen ...?" Die Antwortmöglichkeiten: "tonie marshall", "deejay ötzi", "robearto blanco" oder "high no" waren Anlehnungen an Namen von deutschen Musikern und zeugten mal wieder von den querdenkerischen Wortspielen des WWM-Teams. Richtig war natürlich die letzte Antwort.

Für den 21-Jährigen Anlass genug, die Menschen hinter den lustigen Wortspielen kennenlernen zu wollen: "Ist es eigentlich möglich, die Leute mal kennenzulernen, die diese Fragen schreiben?", wünschte er sich. Jauchs Antwort war so kurz wie bestimmend: "Nein", sagte der Moderator nur, holte dann aber zu Sticheleien aus. "Wir halten sie seit vielen Jahren gefangen, das weiß niemand", sagte er unter anderem. Sie würden in Ketten gehalten, an denen sie sich aber bewegen dürften. "Die sitzen vor Bildschirmen mit kleinen Scrabble-Buchstaben, wo sie die Dinge Tag und Nacht zusammensetzen können und werden großzügig mit Drogen versorgt", erklärte Jauch scherzend.

Günther Jauch und Kandidat Erik Asmus
Günther Jauch holte Kandidat Erik Asmus zu seinem Bildschirm, damit dieser die Nachricht seines Teams vorlesen konnte
© TVNOW / Frank Hempel

Günther Jauch bekommt die Quittung für seine frechen Sprüche

Er selbst amüsierte sich sehr über seine Fantasien, das Team hinter den Kulissen fand die Äußerungen aber weniger lustig – und holte zum Gegenschlag aus: Es sendete dem Moderator eine Botschaft auf seinen Bildschirm. Jauch war davon sichtlich überrascht und holte Asmus dazu: "Kommen Sie mal rum und lesen Sie vor, was hier steht", fragte Günther Jauch. "Wir kommen gleich raus, wenn Sie so weitermachen!", las der Kandidat vor. Es blieb allerdings bei einer leeren Drohung. Erik Asmus und viele Zuschauer hätten sich aber sicher gefreut, mal die kreativen Köpfe hinter den amüsanten Fragen zu sehen.

Asmus selbst gab im Laufe der Sendung zu, dass er "nur aus Scherz hier angereist" sei. Seine Tante hatte sich in seinem Namen beworben, als die Redaktion ihn daraufhin anrief, sei das "total surreal" für ihn gewesen. Er würde zwar besonders an Weihnachten bei der Familie gerne klugscheißen, dass er das aber tatsächlich mal live im TV tun dürfte, damit hätte er nicht gerechnet. Vor der 125.000-Euro-Frage war für den Medizinstudenten Schluss – aber nur, weil die Sendezeit vorbei war. Kommenden Donnerstag, den 19. Dezember, stellt sich Erik Asmus den nächsten Fragen. 

maf

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