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"Wer wird Millionär?"-Zocker-Special Er war so nah dran: Diese Entscheidung kostete Pastor Lukas Gotter den Zwei-Millionen-Gewinn

Wer wird Millionär?: Pastor vergibt Chance auf zwei Millionen Euro
Lukas Gotter war den zwei Millionen Euro so nah, wie bisher noch kein Kandidat zuvor
© Stefan Gregorowius / TV Now
Er hätte als erster Kandidat bei "Wer wird Millionär?" zwei Millionen Euro mit nach Hause nehmen können. Doch Lukas Gotter kniff am Ende – obwohl die richtige Antwort zum Greifen nah war. 

Er hätte der erste Kandidat sein können, der bei "Wer wird Millionär?" zwei Millionen Euro mit nach Hause nimmt. Doch am Ende reichte es für Pastor Lukas Gotter "nur" für 750.000 Euro. Und das, obwohl die richtige Antwort zuvor schon genannt wurde. Aber von Anfang an.

Lukas Gotter startete am Dienstagabend bei der 250.000-Euro-Frage. Denn am Montagabend schaffte er es bereits, alle Fragen bis hin zu 16.000 Euro ohne die Hilfe eines Jokers zu beantworten und machte einen cleveren, völlig souveränen Eindruck. Am Ende der Montagssendung stand er bei 250.000 Euro, bis das Signal ertönte. Zu dem Zeitpunkt hatte er noch zwei Joker übrig. Jauch rechnete dem Schlagzeug spielenden Pastor gute Chancen aus, erstmals die zwei Millionen zu knacken. Und auch bei den Fragen um eine Viertel- und eine Dreiviertelmillion Euro stellte sich der 32-Jährige gut an. Bei der Zwei-Millionen-Frage hatte er dann sogar noch einen Joker zur Verfügung: den Telefonjoker.

"Wer wird Millionär?: Pastor kneift bei der Zwei-Millionen-Frage

Und den nutzte er auch sogleich. Die Frage lautete: "Wer hat am 31. August 1990 den Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR unterschrieben?" A: Wolfgang Schäuble, B: Helmut Kohl, C: Hans-Dietrich Genscher, D: Thomas de Maizière. Lukas Gotter rief seinen Vater an und der wusste tatsächlich die richtige Antwort: A. Doch sei Sohn überhörte die Antwort. Obwohl sein Vater beteuerte, sich sicher zu sein, kniff Gotter – und nahm als dritter Kandidat der Geschichte 750.000 Euro mit Nach Hause. 

Jan Stroh schafft es bei "Wer wird Millionär" zu einer Million

Zuvor kündigte der Pastor aber schon an, dass er die Sache an Gott übergeben habe und erklärte: "Ich glaube, er wird etwas Gutes daraus machen, egal wie es ausgeht." Einen Großteil des Geldes möchte Gotter übrigens seiner Gemeinde in Halle an der Saale spenden: "Meine Frau und ich haben uns vorher schon überlegt, wie wir das machen. Einen Teil wollen wir für verschiedene Projekte spenden. Einen weiteren Teil privat nutzen. Und mit dem größten Teil unsere Gemeinde unterstützen." Von dem privaten Anteil soll ein neues Auto her – und der Pastor muss ja auch noch sein BAföG zurückzahlen.

maf

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