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"Bares für Rares" Bietergefecht bei den Händlern – Gitarre erzielt unglaublichen Preis

Bares für Rares
"Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel erklärt Moderator Horst Lichter und dem Besitzerpaar die E-Gitarre
© ZDF
Eine Gitarre hat es den "Bares für Rares"-Händlern angetan. Das Sammlerstück löst ein Bietergefecht aus.

"Oha, da haben wir was ganz Feines", sagt Horst Lichter, als er das Objekt von Heike Glose und Jürgen Voigt erblickt. Das Paar aus Duisburg kommt mit einer E-Gitarre zu "Bares für Rares". "Das Erbstück stammt von meinem Bruder", erklärt Voigt. Da weder er noch seine Partnerin Gitarre spielten, läge das Instrument nur herum. Doch die Besitzer rätseln, was das edel aussehende Modell wert sein könnte.

"Das ist eine Gitarre von Gibson, einer der legendärsten Hersteller", sagt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Die größten Musiker hätten auf einer Gibson gespielt. Ein Aufkleber verrät Modellnummer und Produktionsort. "Es ist eine ES-325, hergestellt in Kalamazoo / Michigan", erklärt Kümmel. Das Baujahr sei 1976 gewesen. Nach einem Klangtest stellt der Experte fest: "Sie klingt sehr sauber." Auch der Gitarrenhals sei noch gerade. Da die Gitarre fast 50 Jahre als sei, könne man auch sicher sein, dass das so bleibe. "Das Holz hat sich gesetzt."

"Bares für Rares"-Experte liegt mit Expertise über Wunschpreis

1000 Euro hätten die Besitzer gerne für das Instrument. Doch Experte Kümmel liegt mit seiner Schätzung sogar darüber. "Ich liege bei 1000 bis 1500 Euro." Moderator Lichter glaubt, dass die Gitarre bei den Händlern Anklang findet. "Das ist ein begehrtes Sammlerstück", sagt er. "Vielleicht kann ja sogar einer der Händler darauf spielen."

Fabian Kahl entpuppt sich tatsächlich als Gitarrenfan. "Ich würde sie spielen", sagt der Händler aus Leipzig und bietet 520 Euro. Doch auch Roman Runkel und Julian Schmitz-Avila finden Gefallen an dem Instrument. Doch Thorsden Schlößner setzt ein Statement: "Ich biete 1000 Euro", sagt er und versucht, seine Kontrahenten damit zu schockieren. Doch die lassen sich nicht abschütteln – nicht mal für 1500 Euro. Erst für 1700 Euro erhält Schlößner den Zuschlag. "Sie haben mir eine große Freude gemacht."

Auch die Verkäufer sind glücklich. "Wir haben mehr Geld bekommen als erwartet", sagt Glose. Der Betrag soll in den Garten investiert werden.

mai

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