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Bezahl- statt Werbefernsehen: ProSieben und Sat.1 künftig nur noch gegen Gebühr

Sie mögen "Desperate Housewives", Stefan Raabs "TV Total" oder die "Schillerstraße"? Dann stellen Sie sich darauf ein, demnächst für diese Sendungen zu bezahlen. Der Münchner TV-Konzern ProSieben-Sat.1 will seine Programme auf Bezahl-TV umstellen. Das Ziel: größere Unabhängigkeit vom Werbemarkt.

Der Fernsehkonzern ProSieben-Sat.1 plant einem Zeitungsbericht zufolge, seine Sender langfristig kostenpflichtig zu machen. "Die Richtung ist für uns klar: Wir müssen vom Werbemarkt unabhängiger werden", zitiert das "Handelsblatt" in seiner Mittwochausgabe den Vorstandsvorsitzenden Thomas Ebeling. Allerdings brauche der Wandel Zeit und sei nur in vielen kleinen Schritten zu schaffen. Der Konzern plant der Zeitung zufolge, für bisher frei empfangbare Sender wie Pro Sieben, Sat.1 oder Kabel 1 von den Zuschauern eine Nutzungsgebühr zu verlangen. "Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle", sagte Ebeling. Bis 2014 wolle der TV-Verbund rund 30 Prozent seiner Einnahmen außerhalb der Werbung erzielen, das wäre doppelt so viel wie jetzt. Im vergangenen Jahr soll die Mediengruppe einen Verlust von 129 Millionen Euro erlitten haben.

Skandinavien als Vorbild

Dem Zeitungsbericht zufolge hat ProSieben-Sat.1 in Skandinavien bereits positive Erfahrungen mit dem Bezahlmodell gemacht - vor allem in Dänemark. Der dortige Fernsehmarkt sei zwar viel zu klein, um ihn mit dem deutschen zu vergleichen, heißt es, doch von dem Konzept sind die Konzernoberen offenbar dennoch überzeugt. Nötig für den Erfolg seien zugkräftige Sendungen auf den einzelnen Kanälen, auf die die Zuschauer auf keinen Fall verzichten wollten. Dem Optimismus entgegen steht allerdings die Tatsache, dass Pay-TV in Deutschland bisher wenig Erfolg hatte. Der "Fußball-Sender" Premiere spielte große Verluste ein und ging mit Beginn der aktuellen Bundesliga-Saison in Sky auf, der ein ähnliches Erlösmodell verfolgt.

ProSieben-Sat.1 will daher laut "Handelsblatt" weitere Geschäftsfelder und Erlösquellen erschließen. Eine eigene TV-Produktionsfirma soll ebenso aufgebaut werden wie eine Künstleragentur. Auch als Eventveranstalter will sich der Konzern etablieren. Neue Erlöse zu erzielen, ist für ProSieben-Sat.1 dringend nötig, da den Konzern Milliarden-Schulden drücken. Allein mit Werbe-Einnahmen, darin sind sich Branchen-Experten einig, wird privates Fernsehen künftig kaum noch zu betreiben sein.

Reuters/dho / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.