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"Britney vs. Spears" bei Netflix Britney-Spears-Doku verspricht brisante Enthüllungen – doch hinter den Kulissen brodelt es

"Britney vs Spears" Dokuserie startet auf Netflix
Sehen Sie im Video: "Britney vs Spears" – Netflix veröffentlicht Doku über das Vormundschaftsdrama der Sängerin.
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Die neue Netflix-Doku "Britney vs. Spears" verspricht brisante Enthüllungen rund um die Vormundschaft der Sängerin. Doch nach Veröffentlichung des ersten Trailers gibt es bereits Kritik. 

Ihre Geschichte kennt jeder, doch hinter den Kulissen von Britney Spears' Vormundschaft spielen sich seit über zehn Jahren Dramen ab, von der die Öffentlichkeit nur wenig weiß. Britney selbst offenbarte einige Aspekte im Juni vor Gericht, jetzt legt Netflix mit der Doku "Britney vs. Spears" nach. 

Netflix-Doku: "Britney vs. Spears"

Ein erster Trailer verspricht neue Details. "Niemand wollte reden. Bis sie es doch getan haben", sagt eine Stimme im Off. Von geleakten, vertraulichen Dokumenten ist die Rede. Es scheint, als habe Netflix tatsächlich einen Blick auf die Hintergründe bekommen, einen, der Fans bisher verwehrt war. Doch die Hoffnung, Britney könnte in der Produktion involviert gewesen sein, dürften enttäuscht werden. "Dies ist eine weitere nicht genehmigte Dokumentation ohne ihren Segen oder ihre Beteiligung", erklärt ein Insider dem Magazin "Page Six".

Und auch Regisseurin Erin Lee Carr bestätigte in einem Interview, nicht mit Spears geredet zu haben. "Ich habe immer gehofft und geträumt, mir etwas gewünscht und zu den Doku-Göttern gebetet", sagte sie der "Los Angeles Times". "Ich habe immer wieder versucht, sie zu kontaktieren. Aber ich musste mich damit abfinden, dass es unwahrscheinlich war, dass es jemals passieren würde", erklärte sie. 

Sie war nicht involviert

Verwunderlich ist Spears' Entscheidung nicht. Im Mai hatte die Sängerin Stellung bezogen zu anderen Dokumentationen über sie und ihr Leben. "So viele Dokumentationen über mich in diesem Jahr mit den Ansichten anderer Leute über mein Leben. Was soll ich sagen ... Ich bin zutiefst geschmeichelt! Diese Dokumentationen sind so heuchlerisch ... Sie kritisieren die Medien und machen dann das Gleiche", schrieb Spears bei Instagram zu einem Video von sich beim Tanzen.

"Ich kenne euch alle nicht, aber ich freue mich, euch alle daran zu erinnern, dass ich zwar einige ziemlich harte Zeiten in meinem Leben hatte. Aber ich hatte ganz viele tolle Zeiten in meinem Leben und leider, meine Freunde, glaube ich, die Welt interessiert sich mehr für die negativen", fügte sie hinzu. "Sollte es in diesem Geschäft und in dieser Gesellschaft nicht um die ZUKUNFT gehen? Warum die negativsten und traumatischsten Zeiten in meinem Leben von vor einer Ewigkeit hervorheben?", fragte sie ihre Fans. 

Verlobter übt Kritik

Auch Spears' Verlobter, Fitnesstrainer Sam Asghari, scheint nicht erfreut zu sein über die Netflix-Doku. Auf Instagram stimmte er dem Kommentar von Lady Gagas Manager Bobby Campbell zu, der unter das Posting des Streamingdienst schrieb: "Wie viel Geld verdienen Dritte an diesem Dokumentarfilm, der Britneys persönliche Geschichte und ihren Wert in den Medien ausnutzt? Es muss Transparenz darüber herrschen, wie oder ob die Filmemacher von dieser Dokumentation profitieren, oder ob sie ihre Honorare für Britneys Rechtsverteidigung oder für Rechtsverteidigungsfonds spenden, um denjenigen zu helfen, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um gegen unrechtmäßige Vormundschaften zu kämpfen. Selbst wenn das hier zur Unterstützung der Befreiung von Britney geschieht, könnte es ausbeuterisch sein."

Für Britney Spears kann man nur hoffen, dass die Doku ihrem Kampf für die persönliche Freiheit hilft.

Quellen: "Page Six" / "Los Angeles Times"

ls

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