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"Die Bachelorette" Dream-Date des Grauens: Ioannis bekommt endlich eine Abfuhr

"Die Bachelorette": Melissa und Ioannis bei ihrem Dream-Date
"Die Bachelorette": Melissa und Ioannis bei ihrem Dream-Date, das völlig aus dem Ruder läuft
Bachelorette Melissa Damilia verbringt ein Dream-Date mit den Kandidaten Daniel, Leander und Ioannis. Letzterer rangiert in der Gunst der Zuschauer ganz weit unten – und auch die 25-Jährige erkennt endlich seinen wahren Charakter.

Machogebaren, Besitzansprüche und geschmacklose Kommentare: Bei den Zuschauern steht Ioannis Amanatidis schon lange auf der Abschussliste. Doch Bachelorette Melissa Damilia lässt ihn Woche für Woche weiterkommen, schenkt ihm Rosen, Küsse und das erste Übernachtungsdate. Eine Gelegenheit, bei der der Grieche die 25-Jährige ermahnt, sie solle "keinen Unsinn" machen. Ioannis ist sich seiner Sache sehr lange sehr sicher – und die Bachelorette braucht bis zu den Dream-Dates, um seinen wahren Charakter zu erkennen. 

Die letzten Einzel-Dates vor dem Finale finden nicht wie gewohnt an verschiedenen Destinationen statt, sondern haben alle das gleiche Ziel: die griechische Insel Santorin. Dort geht es für Melissa und ihre drei verbliebenen Kandidaten – Daniel, Leander und Ioannis – zunächst zu einem Shooting. Probeweise sollen sie testen, wie es sich anfühlt, einen Heiratsantrag zu machen und anschließend romantische Fotos zu schießen. 

Das eigentliche Dream-Date mit Daniel verläuft ganz nach Kitsch-Lehrbuch: Abendessen bei Sonnenuntergang, Bad im Pool, gefolgt von einer gemeinsamen Übernachtung und einem Helikopterrundflug. Auch Leander macht die Bachelorette beim Kajakfahren, Schnorcheln und Spaziergang durch die Altstadt glücklich.

Die Katastrophe kommt mit Ioannis. Der 30-Jährige begrüßt Melissa direkt als "meine Verlobte", um mal wieder seine Duftmarke zu setzen und Besitzansprüche zu markieren. Anschließend folgt nur Gemecker und Gemotze: Warum musst du die anderen treffen? Warum muss ich dich teilen? Warum zeigst du nicht mehr Gefühle? Manipulation und Eifersucht par excellence.

Ioannis zu Melissa: "Ich teile alles, nur nicht meine Frau"

Beim Weinstampfen offenbart die Bachelorette dann nicht nur eine Abneigung gegen nackte Füße, sondern zunehmend auch gegen Ioannis. Der lässt einen Machospruch nach dem anderen vom Stapel. Ein Beispiel gefällig? "Ich teile alles, nur nicht meine Frau." Die Stimmung ist am Tiefpunkt – und wird nach einer nervigen Auseinandersetzung wegen Kleinigkeiten nicht besser. Melissa spricht irgendwann nur noch vom "Krisengespräch". Doch es wird alles noch viel schlimmer.

Beim gemeinsamen Abendessen kommen neben Salat und Fleisch sofort wieder die leidigen Diskussionen auf den Tisch. Daraus entsteht dann folgende Konversation:

Sie: "Alles gut mit meinen Lippen?"

Er: "Du willst doch nur hören, dass du gut aussiehst. Ja, siehst gut aus."

Sie: "Nee, will ich nicht hören. Ich wollte einfach nur fragen, ob alles gut ist mit meinen Lippen. Genauso wie wenn ich frage, ob was zwischen meinen Zähnen ist."

Er: "Warum so zickig? Braucht mein Baby Schokolade?"

Spätestens da hätte Melissa das Weinglas abstellen und Ioannis nach Hause schicken sollen. Stattdessen bittet sie ihn noch auf die Couch, geht aber deutlich auf Distanz. Eine Umarmung verweigert sie ihm ebenso wie einen Kuss oder gar eine gemeinsame Übernachtung.

Eine letzte Chance bekommt Ioannis beim Frühstück am nächsten Morgen. Doch statt alles wieder gut zu machen, schießt er sich komplett ins Aus. Er spricht Melissa vor laufenden Kameras auf private Details an, die sie ihm während des Übernachtungs-Dates offenbart hat – für die 25-Jährige ein schwerer Vertrauensbruch. Der Riss zwischen den beiden ist nicht mehr zu kitten. Die Bachelorette will einfach nur noch weg und sagt: "Ich möchte das Frühstück gern beenden."

Zu sehr hat Ioannis' Verhalten sie an eine frühere toxische Beziehung erinnert. "Ich habe mich klein und eingeengt gefühlt und mein Lachen verloren", so die Stuttgarterin. In der Nacht der Rosen bleibt Melissa konsequent und schickt Ioannis nach Hause.

Auch wenn sie dem 30-Jährigen noch einige Tränen nachweint, kann man langfristig nur sagen: Alles richtig gemacht!


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