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Die Zukunft von "Sex and the City" Carrie Bradshaw kommt zurück - irgendwie


Nach sechs Staffeln und zwei Filmen schien Schluss zu sein mit "Sex and the City". Doch die lukrative Marke darf nicht sterben, findet Hollywood. Jetzt soll sie - wie zu Beginn - als Serie auf den Bildschirm zurückkehren.

Das Märchen von Carrie Bradshaw und ihren drei besten Freundinnen Samantha, Miranda und Charlotte war eine der meistgehypten Fernsehserien des vergangenen Jahrzehnts. Tatsächlich haben die New Yorkerinnen mit der großen Klappe - "Ich liebe dich, aber ich liebe mich selbst mehr!" (Samantha); "Was ist das große Geheimnis? Das ist meine Vagina, nicht die Sphinx!" (Miranda); "Ich denke, Eier sind für Männer das gleiche wie Handtaschen für Frauen. Es ist nur ein kleiner Sack, aber ohne ihn fühlen wir uns nackt" (Carrie) - eine neue Feminismusdiskussion losgetreten. Und genau genommen waren sie auch Wegbereiterinnen für Tabubruch-Clowns wie Charlotte Roche.

Doch nach sechs Staffeln mit 94 Episoden und zwei qualitativ von der Serie stark abfallenden Filmen schien Schluss zu sein mit dieser Millionen schweren Marke. Weit gefehlt.

Siebte Staffel?

In Hollywood laufen täglich Gehirne heiß auf der Suche nach einer möglichen Fortschreibung der lukrativen Erfolgsgeschichte von "Sex and the City". Angeblich war ein weiterer Film in Planung, der allerdings ohne Sarah Jessica Parker und ihre Kolleginnen ausgekommen wäre. Er sollte - schließlich liegt das Prequel gerade im Trend - die Vorgeschichte erzählen. Besetzungsvorschläge gab es auch schon: darunter Blake Lively ("Gossip Girl") und Emma Roberts ("Valentine's Day").

Doch für das Filmprojekt sieht es nun schlecht aus. Das behauptet jedenfalls die britische "Daily Mail": Angeblich trafen sich in der vergangenen Woche Hollywoodproduzenten zwecks Besprechung der Zukunft von "Sex and the City". Und die liege nicht im Kino, so der Bericht.

Film auf Eis

Sarah Jessica Parker, Hauptdarstellerin und Produzentin, sei nicht begeistert von einem weiteren Film, seitdem, der zweite bei der Kritik durchgefallen sei, heißt es. Und auch Darren Star - der die Serie damals schuf - will die Mädchen wieder ins Fernsehen bringen. "Alle sind sich einig, dass die Serie die richtige Richtung für das Franchise ist", wird ein Informant aus Los Angeles zitiert. Und weil die TV-Serie Vorrang habe, sei der dritte Film erstmal auf Eis gelegt.

Sollte die siebte Staffel tatsächlich realisiert werden, bleibt allerdings abzuwarten, ob das finanzkrisengeprüfte Publikum am konsumgetriebenen Hochglanzleben der New Yorkerinnen überhaupt noch Interesse findet.

sal

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