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Downton Abbey: Palastrevolte mit George Clooney

Heute Abend dürfen Briten das Weihnachtsspecial von "Downton Abbey" ansehen. In Deutschland kann man über zwei Sketche lachen, die das Landhausuniversum auf den Kopf stellen.

"Darf es ein Espresso sein" - gleich fällt die Countess in Ohnmacht

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Groß Britannien ist zu beneiden, zumindest was das TV-Programm angeht. Wie alle Jahre wieder erfreut die Tee- und Landlebenoper "Downton Abbey" die Untertanen ihrer Majestät mit einem Weihnachtsspecial. Die Sonderproduktion ist meist noch gefühliger und süßlicher als die Serie - ganz wie man es am Abend des ersten Feiertages erwartet. Verblüffend frech sind dagegen zwei kleine Sketche mit den Downton-Schauspielern, die der Sender ITV veröffentlicht hat. Produziert wurden die Filmchen für eine Spendenkampagne. Besonders reizvoll ist der Gastauftritt von George Clooney.

Dabei ist der Superstar noch das Unspektakulärste an den Clips, denn alle Downton-Bewohner dürfen ihre Rollen gegen den Strich ausleben. In Sketch Nummer eins erhält Lord Grantham (Hugh Bonneville) überraschend ein Telegramm, das ihm die Botschaft überbringt, dass er das Familienvermögen - mal wieder - verloren habe. Dann wandelt sich die Adels-Serie in eine Kurzversion des Weihnachtsklassikers "It’s a Wonderful Life" und ein Engel zeigt dem frustrierten Gutsbesitzer, wie schlecht es um die Welt stünde, wäre der Lord nie geboren worden.

Im zweiten Sketch leiden die guten Manieren in der Abbey, anstelle der britischen Zurückhaltung regiert amerikanische Ruppigkeit das Anwesen. Selbst beim sonst so statusbewussten Personal geht es auf einmal zu wie bei Al Capone in der Küche.

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