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Einfallsreicher Lehrer in Frankreich "Game of Thrones"-Spoiler als Erziehungsmaßnahme


TV-Serien verdrängen Filme, Bücher - und herkömmliche Erziehungsmethoden. Ein Lehrer hat sich sein Wissen zum Fantasy-Spektakel "Game of Thrones" offenbar zunutze gemacht. Mit verblüffendem Ergebnis.

Serienwissen kann beim Erziehen helfen: Ein französischer Mathelehrer hat angeblich eindrucksvoll bewiesen, dass man einfach nur wissen muss, was die Schüler beschäftigt. Das Problem: Die Schüler schnatterten oft durcheinander. Als es eines Tages wieder besonders schlimm war mit der Lautstärke, soll er seine Klasse gefragt haben, wer "Game of Thrones" schaue. Etwa drei Viertel der Schüler hoben die Hand. Er sagte: "Ich habe alle Bücher gelesen. Sollte es wieder zu laut sein, werde ich einfach die Namen der Charakter an die Tafel schreiben die sterben." Die Liste sei lang und reiche für das gesamte Jahr aus. "Ich kann euch sogar dazu schreiben, wie sie sterben." Von da an herrschte Ruhe.

Mathevorbereitung: Martin-Romane lesen

Wirklich wahr? In dem französischen Forum "DansTonChat" wird die Szene so beschrieben, der Eintrag stammt angeblich von einem betroffenen Schüler. Die belgische Zeitung "Nieuwsblad" hat den Eintrag entdeckt und online einen kurzen Text dazu verfasst, die Geschichte verbreitet sich nun über das amerikanische Techblog "io9". Ob es diesen Lehrer wirklich gibt, ist also schwer zu überprüfen. Aber unvorstellbar ist es nicht. Und der Autor der Reihe, George R. R. Martin, ist berüchtigt dafür, dass er Hauptfiguren einfach mal so sterben lässt.

Egal ob wahr oder nicht: Vielleicht lässt sich der ein oder andere Lehrer von dieser Geschichte inspirieren. Der ultimative Lesetipp lautet dann: Die fünf bisher erschienen Romane "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin, zwei weitere sind in Planung. So hat man seinen Schülern was voraus, ein moderates Druckmittel zur Hand - und spannende Bücher gelesen.

ukl

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