HOME

Furtwängler erträumt sich "Tatort"-Partner: Kreuzung aus Brad Pitt und Bruce Willis

Am Sonntag läuft der nächste "Tatort" mit Maria Furtwängler - und der letzte mit Ingo Naujoks als WG-Mitbewohner und Dauer-Babysitter Martin. An seinen Nachfolger stellt Furtwängler besondere Bedingung: "Er muss ein bisschen wie Bruce Willis sein - nur mit mehr Haaren. Und bitteschön gekreuzt mit Brad Pitt."

Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler wünscht sich zukünftig optisch einen kernigen Kerl an ihrer Seite in der ARD-Krimireihe. "Er muss ein bisschen wie Bruce Willis sein - nur mit mehr Haaren. Und bitteschön gekreuzt mit Brad Pitt", sagte die 44-Jährige der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe). "Der Neue wird dann nicht die bekannte Rolle von Martin ausfüllen und ihr privat zur Seite stehen. Eher im Job", wird die Schauspielerin weiter zitiert.

In der nächsten "Tatort"-Folge "Der letzte Patient" (Sonntag in der ARD) ist Furtwänglers Rolle Charlotte Linholm wütend - wütend auf Martin (bisher gespielt von Ingo Naujoks), der über Nacht die Wohngemeinschaft verlassen hat und damit als Ziehvater und Lebens-Organisator ausfällt; wütend auf Jugendliche und Männer, die einen zurückgebliebenen Jungen nach Gutdünken rumschubsen, missbrauchen, benutzen, nur weil er nicht Nein sagen kann; wütend auf perfekte Mütter und fremdes Familienglück - und damit auch wütend auf sich selbst und die eigenen Unzulänglichkeiten.

Naujoks wollte die Rolle nicht weiterspielen. Am Ende sei Martin nur noch aufs Babysitten und Frühstückmachen reduziert worden, "was mir immer weniger gefiel", hatte er dies seinerzeit begründet. Schriftsteller Martin musste wegen der beruflichen Verpflichtungen von Kommissarin Lindholm oft auf deren Filmsohn aufpassen. Naujoks war acht Jahre im "Tatort" dabei.

APN/DPA / DPA