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"Germany's Next Topmodel": Umstyling verweigert: Das sagt Helena zu ihrem GNTM-Ausstieg

Sie opferte lieber ihren Platz in der Show statt ein paar Zentimeter Haar: Die 18-jährige Helena verließ "Germany's Next Topmodel" freiwillig. Sie ist die erste Kandidatin, die sich dem Umstyling verweigerte.

Germany's Next Topmodel 2017

Helena aus Team Thomas geht vor dem Umstyling freiwillig. Sie will ihre Haare nicht verändern lassen.

Die Jury und das Konzept mag sich in den vergangenen elf Staffeln "Germany's Next Topmodel" immer wieder verändert haben, doch eines gehört seit 2006 konstant dazu: das Umstyling. Die Haare der Kandidatinnen werden geschnitten und gefärbt, gestuft oder auch mal verlängert. Unvergessen ist die radikale Veränderung von Vorjahres-Siegerin Kim Hnizdo, die ihre lange blonde Mähne für einen Kurzhaarschnitt hergeben musste. Tränen und Protest gehören da zur Tagesordnung. Doch bisher hat sich jede Teilnehmerin von Heidi Klum und ihren Jury-Kollegen überreden lassen, sich unter die Schere zu legen. Eine, die lieber freiwillig geht, statt ein paar Zentimeter Haar zu opfern, gab es bisher noch nicht.

Bisher. Denn genau das hat Helena, Kandidatin der zwölften GNTM-Staffel, nun getan. Die Schweizerin stieg aus, weil sie sich nicht von Mittelscheitel und schulterlangem Haar trennen wollte. Auf dem Frisierstuhl sitzend sagte sie: "Nein, ich möchte nicht. Ich mache das nicht" und streifte sich den Umhang ab. Selbst Bedenkzeit, gutes Zureden der Jury und Unterstützung der anderen Teilnehmerinnen konnten Helena nicht umstimmen.


Juror Thomas Hayo ist enttäuscht von Helena

Der Entschluss der 18-Jährigen stieß auf geteilte Meinungen. "Ich bin ein bisschen enttäuscht. Wir hatten viele andere Mädchen, die gern dabei gewesen wären und die hatten jetzt leider nicht die Chance", sagte Juror Thomas Hayo, der Helena in sein Team holte. Kandidatin Lynn bestärkte Helena hingegen. "Wenn du jetzt glücklich bist, dann ist es das Richtige gewesen", sagte die 18-Jährige.

In den sozialen Medien wird Helenas Ausstieg wahlweise als "mutig" ("Sie hatte den Mut, auch mal Nein zu sagen und dann eben die Konsequenzen zu tragen") oder als "blöd" kommentiert ("Sie hat damit die Chance ihres Lebens versaut" oder "Echt fies, dass sie einer anderen den Platz weggenommen hat").

Helena selbst hat sich inzwischen ebenfalls zu Wort gemeldet und beteuert, glücklich mit ihrem Entschluss zu sein. "Für mich war es die richtige Entscheidung. GNTM bedeutet nicht das Ende vom Modeln, dafür habe ich zu viel Spaß daran", schreibt die Schweizerin auf ihrer Instagramseite. Gleichzeitig kündigt sie an, eine Karriere bei YouTube anzustreben. "Ihr werdet auch weiterhin noch von mir hören", verspricht Helena.

 

Jury von GNTM
jum