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Varoufakis-Video ein "Fake-Fake-Fake-Fake" Böhmermann legt nochmal nach


Er kann es nicht lassen: Jan Böhmermann macht aus seinem Varoufakis-Video und dem Vorwurf, Günther Jauch habe ein Video manipuliert, gerade ganz große Satire. Und setzt jetzt noch einen obendrauf.

Jan Böhmermann legt nochmal nach und postet eine Stellungnahme zum "Fakefingerskandal". "Unser Video ist zu 100 Prozent echt. Wer das Gegenteil behauptet ist ein Lügner."

Doch damit nicht genug. Er spricht Günther Jauch und die Redaktion der "Bild"-Zeitung direkt an und fordert von ihnen als Entschuldigung und als Zeichen des guten Willens gegenüber den europäischen Freunden, dass sie umgehend die Euro-Zone freiwillig verlassen sollten.

Doch viel wichtiger – und ein unterschwelliger Hinweis, was er mit seiner Satire, sei es nun ein Fake oder nicht, bezwecken wollte, ist Böhmermanns Äußerung am Ende des Statements: "Die Unterstellung, dass das Video ein von uns manipulierter Fake-Fake-Fake-Fake-Fake sei, ist absolut haltlos. Niemals würden wir die notwendige journalistische Debatte über einen zwei Jahre alten, aus dem Zusammenhang gerissenen Stinkefinger und all diejenigen, die diese Debatte ernsthaft öffentlich führen, derart skrupellos der Lächerlichkeit preisgeben."

Die Jauch-Produktionsfirma will das nicht auf sich sitzen lassen und fordert in einer Pressemitteilung Beweise von Böhmermann, dass er das in der Sendung gezeigte Video gefälscht hat.

Der hat in seiner Stellungnahme jedoch schon alles dazu gesagt und macht mit seiner Einblende am Schluss klar, was er davon hält: "Weitere Informationen unter www.google.de."

stb

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