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"Promi Big Brother"-Gagen Warum Nino de Angelo am meisten bekommt - und Menowin Fröhlich so wenig


Ginge es nach dem Unterhaltungswert, müssten Menowin Fröhlich und Daniel Köllerer am meisten bekommen: Doch bei "Promi Big Brother" erhalten ausgerechnet die beiden Langeweiler die höchsten Gagen.

Der eine schläft mit Sauerstoffmaske und vegetiert mehr oder weniger vor sich hin, der andere denkt ständig nur ans Essen: Wilfried Gliem von den Wildecker Herzbuben ("Herzilein") und Nino de Angelo ("Jenseits von Eden") erweisen sich bei "Promi Big Brother" nicht gerade als Stimmungskanonen. Das sehen auch die stern-User so. In einer Abstimmung fragten wir: "Wer ist Ihr Favorit bei 'Promi Big Brother'?" Ergebnis: Gliem erhielt nur zwei Prozent der Stimmen, Nino de Angelo gerade mal vier. Trotzdem bekommen die beiden die höchsten Gagen.

Die "Bild"-Zeitung veröffentlichte am Freitag die Einkommen der "Promi Big Brother"-Teilnehmer. Demnach bekommt Nino de Angelo mit 105.000 Euro für seine zweiwöchige Teilnahme im Container am meisten Geld. Dicht darauf folgt Gliem mit 100.000 Euro Gage. Der erlahmte Partylöwe Michael Ammer bekommt immerhin noch 95.000 Euro. Am wenigsten erhalten demnach It-Girl Nina Kristin Fiutak und "Berlin Tag und Nacht"-Darstellerin Julia Jasmin Rühle mit jeweils 15.000 Euro. Jeweils 30.000 erhalten Playmate Sarah Nowak, der österreichische Ex-Tennisspieler Daniel Köllerer und der ehemalige "DSDS"-Kandidat Menowin Fröhlich.

Aber warum bekommen die Langweiler so viel und die Teilnehmer mit dem höchsten Unterhaltungswert deutlich weniger? Zum einen hängt das mit dem Bekanntheitsgrad zusammen. Namen wie Köllerer oder Fiutak kannte in Deutschland vor "Promi Big Brother" wohl kaum einer. De Angelo und Gliem als Herzbube dürften hingegen den meisten ein Begriff gewesen sein. Zum anderen spielt das Verhandlungsgeschick des jeweiligen Managements eine große Rolle.

Und natürlich die Tatsache, wie nötig die Stars das Geld brauchen. Wer kurz vor der Pleite steht, wird im Zweifel auch bei einem niedrigen Angebot schon Ja sagen, bevor im Zweifel ein anderer Kandidat den Zuschlag bekommt. Offizielle Angaben will "Sat1" zu den Gehältern und deren jeweiligen Höhe nicht machen. "Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Details zu den Verträgen nennen können", heißt es dazu beim Sender in München.

Bei zwei Kandidaten scheint das Verhältnis zwischen Zuschauergunst und Gage immerhin zu stimmen: David Odonkor erhält 95.000 Euro und ist für 27 Prozent der stern-Leser der Favorit, Désirée Nick ist mit 90.000 Euro und 24 Prozent Zustimmung ebenfalls ihr Geld wert. 

mai

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