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"Tatort" aus München: Willkommen im Porno-Paradies

Achtung, es wird derbe: Die Münchner Kommissare ermitteln in diesem "Tatort" in der Porno-Branche. Bilder und Dialoge sind nichts für zimperliche Zuschauer - gut, dass der Krimi mit viel Humor erzählt wird.

Tatort München

Kriminalhauptkommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec), Pornodarstellerin Nikki (Jarah Maria Anders) und Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Die Kommissare platzen mitten in einen Pornodreh.

Bewertung

 - 4 von 5 Punkten

- ein "Tatort" mit viel Humor und noch mehr Sex, der sich bemüht, ohne Klischees auszukommen

Worum geht's in diesem "Tatort"?

Nach einem Pornodreh wird eine Darstellerin ermordet am Set aufgefunden. Die Kommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) ermitteln in der Sexfilm-Branche und stellen fest, dass dort längst nicht mehr die Millionen fließen - und dass sie sich von ihren eigenen Klischeevorstellungen verabschieden müssen. Als sich herausstellt, dass die Tote die Tochter des Oberstaatsanwalts ist, erschwert das den Fall.

Warum lohnt er sich?

Der Krimi ist leicht erzählt und hat Humor: Wenn etwa Leitmayr am Rande der Ermittlungen ganz lakonisch mit zwei nackten Porno-Darstellern über Steuersparmaßnahmen fachsimpelt, dann macht das Spaß. Außerdem wird ein Blick  hinter die Kulissen der als verrucht geltenden Branche geworfen: Gesundheitschecks, Darsteller, die einfach Spaß an der Arbeit haben - "Hardcore" zeigt ein Porno-Paradies.

Tatort München

Kriminalhauptkommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec), Pornodarstellerin Nikki (Jarah Maria Anders) und Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Die Kommissare platzen mitten in einen Pornodreh.

Was nervt?

Im Film wenig, doch drumherum fällt Regisseur Philip Koch mit unreflektierten Aussagen auf. Es sei ein feministisches Vorurteil, dass Frauen in Pornofilmen degradiert und entwürdigt werden, sagte er vorab. "Niemand in der Branche wird dazu gezwungen oder genötigt (wobei es wie überall sicher auch derartige Einzelfälle gibt)", so Koch. Er will die professionelle Seite der Branche beleuchten - doch selbst die ist voll von Grenzüberschreitungen, was auch sein Film zeigt. Die Frauen dort machen vielleicht aus Leidenschaft mit, werden aber danach trotzdem als "Fotze" oder "Spermaschlampe" beschimpft. Oder zu härteren Praktiken gezwungen ("Das ist doch in jedem Film drin, jetzt findest du es eklig, aber dann findest du es geil!"). Respekt sieht anders aus. Dass der "Tatort" Tabus brechen möchte, ist löblich, dass Frauen im Pornogewerbe vor allem für degradierende Film-Szenen gesucht werden, trauriger Alltag. Hier fehlt der kritische Blick auf die Macht der Mainstream-Pornos: Geil ist, was du siehst, und was du siehst, sind Frauen, die sich freiwillig erniedrigen lassen.

Die Kommissare?

Kallis große Stunde: Der junge Assistent (Ferdinand Hofer) der Münchner Kommissare darf in "Hardcore" glänzen und sticht die älteren Kollegen locker aus. Zitat: "Kalli, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bukkake und Gang Bang?" 

Ein- oder Ausschalten?

Für einen "Tatort" bietet "Hardcore" tatsächlich sehr viel Sex und derbe Dialoge - wem das am Sonntagabend zu viel ist, der sollte ausschalten. Alle anderen können sich auf einen kurzweiligen und humorvollen Krimi freuen.

Tatort-Fakten: Das müssen Sie über die Münchner Kommissare wissen


Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.