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Traumquoten für Münsteraner Tatort: Thiel und Boerne deklassieren Batman und Joker

Erst Maigang, dann Münster-Tatort: Mehr als elf Millionen Menschen haben am Sonntagabend den neuesten Fall des TV-Ermittlerduos Thiel und Boerne verfolgt. Eine derart hohe Quote wurde zuletzt 1993 gemessen.

Die ewigen Kabbeleien zwischen Kommissar Thiel und Professor Boerne bescheren der ARD seit eh und je Traumquoten. Am Sonntagabend haben sich die Münsteraner TV-Ermittler jedoch selbst übertroffen: Wie Quotenmeter.de berichtet, wollten insgesamt 11,79 Millionen Zuschauer die neue Folge "Herrenabend" sehen. Mit einem Marktanteil von 32,9 Prozent erzielte der Tatort die stärkste Reichweite seit mehr als 15 Jahren. Im September 1993 hatte das Hamburger Duo Stoever und Brockmöller laut Tatort-Fundus.de einen Spitzenwert von 39,5 Prozent Marktanteil (12,83 Millionen Zuschauer) eingefahren.

Ebenfalls konkurrenzlos schlug sich der Deutschen liebster Krimi bei den 14- bis 49-jährigen. 4,04 Millionen Zuschauer schalteten ein (Marktanteil: 26,4 Prozent), obwohl mit "The Dark Knight" auf ProSieben ein durchaus attraktives Gegenangebot lockte.

Doch die düstere Batman-Verfilmung enttäuschte: Nur 2,26 Millionen Zuschauer wollten die Wiederholung des 2008er-Blockbusters mit Heath Ledger und Christian Bale sehen (Marktanteil: 7,2 Prozent). Immerhin: Die meisten von ihnen gehörten der werberelevanten Zielgruppe (13,4 Prozent Marktanteil) an, was die Enttäuschung für den Privatsender etwas dämpfen sollte. Knapp dahinter landete RTL mit seiner Science-Fiction Komödie "Mensch Dave!": Insgesamt 12,7 Prozent der Werberelevanten wollten sehen, wie Eddie Murphy als auf der Erde gestrandeter Außerirdischer das Menschsein für sich entdeckt.

Weniger gefragt bei den Jüngeren war dagegen der 90-Minüter "Felipe und Letizia" im ZDF. Die spanische Produktion über die Liebe des Thronfolgers Felipe zur bürgerlichen Nachrichtensprecherin Letizia lockte bei 3,52 Millionen Gesamtzuschauern nur 0,80 Millionen Werberelevante vor die Schirme.

jwi
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