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Ältester Barkeeper: Mittwochs mixte er für Marilyn

Judy Garland hielt immer ein Cocktail-Glas in der Hand und Marilyn Monroe trank mittwochs nur Martini. New York ältester Barkeeper Hoy Wong wird 90 Jahre alt - und feiert selbst ohne Alkohol.

Marilyn Monroe kam jeden Mittwoch zum Mittagessen und bestellte einen Martini, extra trocken. Danny Kaye zog sich die Jacke über den Kopf, um nicht erkannt zu werden. Und Judy Garland saß immer in einer Ecke und trank Johnnie Walker Red. Hoy Wong, der älteste Barkeeper von New York, hat sie alle bedient. Am Mittwoch darf er sich selbst einmal bedienen lassen: Das Algonquin Hotel feiert den 90. Geburtstag von "Mister Hoy", wie er von allen genannt wird.

Seit 58 Jahren steht er hinter dem Tresen. Zuerst im Freeman Chum, einem inzwischen nicht mehr existierenden chinesischen Restaurant, in dem Wong 1948 als Barkeeper anfing. Dort traf er auch Marylin Monroe und andere Prominente wie Jerry Lewis, Dean Martin oder Bob Hope. "Judy Garland war immer sehr traurig", erinnert er sich. "Sie hatte immer ein Cocktail-Glas in der Hand."

Er selbst lebt abstinent

Seit 1979 arbeitet Hoy Wong im Algonquin. "Er hat nie einen Tag gefehlt", sagt sein Chef Bill Liles. "Wenn das Wetter mal schlecht war, kam er früher rein. Es ist wirklich eine Ehre gewesen, mit jemand wie Mister Hoy zusammenzuarbeiten." Der in Hongkong geborene Wong hat sich an eine strenge Lebensdisziplin gewöhnt. Um halb sechs steht er auf, geht eine Runde um den Block und legt sich dann wieder hin. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Mittagsschlaf erscheint er um 15.15 Uhr auf der Arbeit und steht dann trotz seines hohen Alters bis in die Nacht hinein auf den Beinen.

Am liebsten mixt er die klassischen Drinks, geht aber auch auf Sonderwünsche seiner Gäste ein. Wong selbst rührt seit einem Herzinfarkt vor 24 Jahren keinen Alkohol mehr an. "Ich bin sehr glücklich", sagt er vor seinem 90. Geburtstag. "Und ich habe viele nette Leute kennengelernt."

Karen Matthews/AP / AP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.