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Arztserien: Privat Patient

Herz-Kreislauf-Probleme, Depressionen, Schlafstörungen: Im Job sind sie pumperlgesund, doch im echten Leben werden die TV-Ärzte von "Grey's Anatomy", "Emergency Room" und "Scrubs" von Zipperlein geplagt.

Von Nina Anika Klotz

Es zwickt und zwackt, es pocht und kracht: die Crew von "Grey's Anatomy" - ein Lazarett. Eigentlich könnten sich alle gegenseitig krankschreiben. Eric Dane alias McSteamy hat Herz-Kreislauf-Probleme, Katherine Heigl ist nikotinabhängig, bei Ellen Pompeo stechen die Knochen aus dem Leib. Gesund sieht anders aus. Jüngster Krankheitsfall: Justin Chambers. Wegen Erschöpfung und massiver Schlafstörungen ließ er sich vor Kurzem in einer psychiatrischen Klinik behandeln.

Die Risiken und Nebenwirkungen der Rollen in Arzt-Shows sind übrigens serienübergreifend. "Scrubs"-Krankenschwester Judy Reyes etwa brach sich beim Dreh die Hüfte, humpelte dann mit Gehstock durch die Szenerie. Ihr Kollege Zach Braff kann zwar ohne Krücken vor die Kamera, leidet aber unter seinem chronischen Hinkebein. Schmerzen verdrängt er mit Partyräuschen aller Art.

"Dr. House" alias Hugh Laurie sollte mal in Zachs Pillendöschen greifen: "Ich wünschte, ich wäre entspannter", jammerte er. Er sei übermüdet, total gestresst. Burn-Out! Ach, könnten sie sich selbst doch so wie ihre TV-Patienten heilen