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Vormundschafts-Streit Britney Spears teilt auf Instagram gegen ihre Familie aus

Britney Spears
Nach über zehn Jahren ist Britney Spears von der Vormundschaft ihres Vaters befreit
© Picture Alliance / Picture Alliance
Britney Spears ist ihren Vater als Vormund los, doch die Sängerin hat nicht vergessen, dass ihre Familie jahrelang die Vormundschaft ermöglichte. Auf Instagram teilte sie nun gegen Familienmitglieder aus - und beschrieb ihr Leben eindrücklich als Gefängnis.

Britney Spears hat auf Instagram deutlich gemacht, dass ihre Beziehung zu ihrer Familie noch immer sehr negativ behaftet ist. Die 39-Jährige errang zwar kürzlich einen Sieg vor Gericht und ließ nach 13 Jahren ihren Vater Jamie als Vormund absetzen - doch die lange Zeit unter seiner Führung hat offenbar Spuren hinterlassen. Spears postete ein Foto, das zwei Frauen unter Wasser zeigt und richtete darunter harte Worte an ihre Familie und Freunde.

Das Bild bedeute ihr sehr viel, da sie darauf eine Frau sehe, die ihrer "göttlichen Schwester" zu Hilfe komme, begann Spears ihre Nachricht. "Falls du einen Freund hast, der seit vier Monaten in einem Haus ist, das sich sehr beengt anfühlt, ohne Auto, ohne Telefon, ohne Tür für Privatsphäre. Und dieser Freund sieben Tage die Woche zehn Stunden täglich arbeiten muss, jede Woche Blut schwitzt und keinen Tag frei bekommt, dann rate ich dir dringend, diesen Freund zu schnappen und ihn zur Hölle da rauszuholen", schrieb sie und beschrieb offenbar so ihr eigenes Leben, das einem Gefängnis glich. "Wenn du wie meine Familie bist, dann sagst du Sachen wie: 'Sorry, aber du stehst unter Vormundschaft'", so Spears weiter. 

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Britney Spears bekam wenig Rückhalt von ihrer Familie

Vor einer Woche hatte ein Gericht in Los Angeles entschieden, dass es in Spears' bestem Interesse sei, ihren Vater vom Amt der Vormundschaft zu suspendieren. Zuvor hatte Britney Spears bei Anhörungen von den Details ihrer Vormundschaft berichtet, die den Beschreibungen oben gleichen. Unter anderem soll ihr Vater sie gezwungen haben, zu verhüten und sie gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen haben. Britneys Mutter setzte sich erst 2019 für die Belange ihrer Tochter ein, als Fans die #FreeBritney-Bewegung lostraten und es öffentliche Spekulationen über die Rechtmäßigkeit der Vormundschaft gab. Ihr Bruder Bryan nannte die Vormundschaft noch im Juli 2020 öffentlich eine "großartige Sache" für seine Familie, Spears' Schwester Jamie Lynn äußerte sich im Sommer in den sozialen Netzwerken und beteuerte, ihre Schwester zu unterstützen.

Britney Spears selbst bedankte sich auf Instagram noch einmal ausdrücklich bei ihrem neuen Anwalt, Mathew Rosengart. Dieser hat bereits angekündigt, als nächsten Schritt die Vormundschaft an sich anzufechten. Die nächste Anhörung ist für den 12. November angesetzt.

Quelle: Instagram, Page Six

sst

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