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Erfolg als Model: Schwarzenegger junior macht ohne Muckis Karriere

Er tritt in die Fußstapfen seines berühmten Vaters: Obwohl Patrick kein Muskelheld ist, macht der Sohn von Arnold Schwarzenegger derzeit Karriere. Oberkörperfrei, wie schon der Vater.

Von Jens Maier

Papa hat es vorgemacht: Mit nacktem Oberkörper startete der ehemalige Mister Universum seine Karriere. Als Conan der Barbar war Arnold Schwarzenegger sogar halb nackt zu sehen. Im knappen Höschen und mit Muskeln bepackt. Und obwohl sein Sohn Patrick Shriver Schwarzenegger schmächtig statt muskulös, smart statt prollig ist, macht auch er jetzt oberkörperfrei Karriere.

Derzeit ziert der 17-Jährige ein riesiges Werbeplakat auf dem Sunset Boulevard in Los Angeles. Das Motiv ist eine Anzeigenkampagne der Jeans-Marke Hudson. Darauf ist Patrick Schwarzenegger ohne T-Shirt zu sehen. Nur mit einer Jeans bekleidet liegt er seitlich auf dem Boden und stützt sich mit seinem linken Arm lässig ab. Um den Hals trägt er eine Kette. Und auch wenn Schwarzenegger junior täglich ins Sportstudio geht, wirkt er schmächtig. Aber sympathisch. Wie der nette Junge von nebenan. Der perfekte Frauenschwarm eben.

Modeln als Mittel zum Zweck

Patrick Schwarzenegger ist der älteste Sohn von Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver. Und derzeit auf dem besten Weg, ein gefragtes Model zu werden. Seit wenigen Wochen steht er bei der renommierten Agentur L.A. Models unter Vertrag, die ihn unter anderem für eine Armani- und eine Ralph-Lauren-Kampagne vorschlagen wollen. Für Schwarzenegger ist das Modeln kein Traumjob, sondern Mittel zum Zweck.

"Modeln wird niemals mein Beruf werden. Es gibt so viele andere Dinge, die ich tun möchte", sagte Schwarzenegger dem amerikanischen Magazin "Details". Das Geld aus den Modeljobs könne er gut als Finanzspritze für seine Label Project360 gebrauchen. Die Firma, die Streetwear und Accessoires verkauft, hat er vor zwei Jahren mit der Hilfe seiner Eltern gegründet. Und Schwarzenegger hat große Ziele, will sie zu einer etablierten Modemarke ausbauen.

Sei erfolgreich und tue Gutes dabei

Nicht nur, um damit Geld zu verdienen, sondern auch, um Menschen helfen zu können. Denn zehn Prozent aller Einnahmen von Project360 werden an soziale Einrichtungen gespendet. "Ich habe gelernt, dass ich Geld verdienen, mich selbst verwirklichen und dabei gleichzeitig anderen helfen kann. Damit will ich ein Zeichen setzen", erklärte Schwarzenegger dem Magazin "Vogue" seine Motivation für Project360.

Teenieschwarm, gefragtes Model, erfolgreicher Unternehmer - im Moment sieht alles danach aus, als würde Patrick Schwarzenegger eine große Karriere bevorstehen. Falls das nicht klappt, hat der 17-Jährige vorgesorgt. Er will auf jeden Fall studieren. Vor wenigen Tagen hat er sich Universitäten angeschaut. "Harvard steht nicht auf meiner Liste", schreibt Schwarzenegger auf seinem Profil beim sozialen Netzwerk Twitter. "Stanford, USC, Penn, Georgetown sind meine Favoriten.” Patrick Schwarzenegger sieht eben nicht nur gut aus, sondern hat auch noch Köpfchen.