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Falsche Trennungsgerüchte: Brad Pitt und Angelina Jolie verklagen Boulevardzeitung

"Alles aus" - so titelte Ende Januar das britische Klatschblatt "News of the World" und verkündete damit das Beziehungsende von Angelina Jolie und Brad Pitt. Die Anwälte des Promipaares nennen diese Behauptungen "falsch und aufdringlich" und drohen nun mit rechtlichen Konsequenzen.

Brad Pitt und Angelina Jolie wollen eine britische Klatschzeitung wegen der Verbreitung falscher Trennungsgerüchte verklagen. Das Sonntagsblatt "News of the World" hatte vor zwei Wochen berichtet, dass sich das Hollywood-Paar auf eine Trennung geeinigt und bereits einen Anwalt eingeschaltet habe. Die Anwaltskanzlei Schillings Lawyers nannte diese Behauptungen nun "falsch und aufdringlich".

Die Zeitung sei auch nicht der "angemessenen" Forderung nachgekommen, sich bei den Schauspielern zu entschuldigen oder den Artikel zurückzunehmen, hieß es in einer Erklärung der Kanzlei, aus der der britische Sender BBC zitierte. Die Geschichte war von zahlreichen Medien weltweit aufgenommen worden. Pitt und Jolie sind nicht verheiratet und haben sechs Kinder, drei sind adoptiert.

Die "News of the World" hatte am 24. Januar berichtet, dass die Trennung angeblich unmittelbar bevorstehe und ein Scheidungsanwalt Anfang des Monats beauftragt worden sei. Das Paar habe sich dabei geeinigt, wie das Vermögen von angeblich 205 Millionen Pfund (etwa 235 Millionen Euro) und das Sorgerecht für die Kinder aufzuteilen ist, hieß es darin. Die Kanzlei Schillings Lawyers hat nach eigenen Angaben schon Prominente wie Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling oder den Fußballer Cristian Ronaldo vertreten

DPA / DPA