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Geldstrafe: Sting wegen sexueller Diskriminierung verurteilt

Der Popstar Sting und seine Frau Trudie Styler sind von einem britischen Gericht zu einer Entschädigung von 36.000 Euro verurteilt worden. Geklagt hatte die ehemalige Köchin des Sängers, weil sie sich sexuell diskriminiert fühlte.

Der britische Popsänger Sting (55) und seine Frau Trudie Styler sind wegen sexueller Diskriminierung zu einer Strafe von knapp 25.000 Pfund (rund 37.000 Euro) verurteilt worden. Ihre ehemalige Köchin hatte vor einem Arbeitsgericht im südenglischen Southampton geklagt. Stings Ehefrau habe sie entlassen und diskriminiert, weil sie schwanger war. Die Firma des Paares, bei der die Köchin angestellt war, kann Berufung einlegen.

Stylers Sprecher betonte die Unschuld der Ehefrau. "Es bleibt Trudies Meinung, dass sie, als Frau und Mutter, niemals in ihrem Leben jemanden sexuell diskriminiert hat und es auch niemals tun würde." Das Gericht hatte bereits im Mai zu Gunsten der Köchin geurteilt, aber erst jetzt wurde die Summe der Entschädigung bekannt. Stylers Verhalten gegenüber der Köchin sei "beschämend" gewesen.

Die 41-Jährige war nach Medienberichten acht Jahre bei der Firma Lake House Estate angestellt. Sie kochte für Stars wie Madonna, Elton John und Bob Geldof in dem Luxusanwesen in Wiltshire in Südengland.

Als sie 2005 schwanger wurde, sei sie jedoch öfter nach London gefahren. Stings Frau sei ausgeflippt, als die Köchin öfter frei nehmen musste. "Sie muss zur Verfügung stehen, wenn ich sie brauche, oder sie muss ihre Position überdenken", soll sie gesagt haben. Die Köchin gab darauf im April 2006 ihren Job auf.

DPA / DPA
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