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Jussie Smollett: Staatsanwaltschaft lässt Anklage fallen

Dieses Urteil kommt unerwartet: Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage gegen "Empire"-Star Jussie Smollett fallen gelassen.

Der Fall von Schauspieler Jussie Smollett wird strafrechtlich nicht weiter verfolgt

Der Fall von Schauspieler Jussie Smollett wird strafrechtlich nicht weiter verfolgt

Jussie Smollett (36) ist offiziell ein freier Mann. Die Staatsanwaltschaft des Verwaltungsbezirks Cook County im US-Bundesstaat Illinois hat die Anklage gegen den "Empire"-Star fallen gelassen. Das berichtet unter anderem die US-amerikanische Tageszeitung "Chicago Sun-Times".

Sollte die nächste Anhörung des 36-Jährigen ursprünglich erst am 17. April stattfinden, wurde am heutigen Dienstag überraschend in Chicago über den Fall Smollett gerichtet. Der Schauspieler wurde in allen 16 Anklagepunkten freigesprochen.

Er muss gemeinnützige Arbeit leisten

Wie es in dem Bericht der Tageszeitung heißt, hätten sich Smolletts Anwälte und die Staatsanwaltschaft auf einen Straferlass geeinigt. Die Voraussetzung: Smollett muss gemeinnützige Arbeit leisten und auf die Erstattung seiner Kautionszahlung in Höhe von 10.000 Dollar (etwa 8.900 Euro) verzichten.

"Nach der Prüfung aller Fakten und Umstände des Falls, einschließlich des freiwilligen Dienstes von Herrn Smollett in der Gemeinde und der Vereinbarung, seine Bindung an die Stadt Chicago aufzugeben, sind wir der Ansicht, dass dieses Ergebnis eine gerechte Entscheidung und angemessene Lösung für diesen Fall ist", heißt es in einem Statement der Staatsanwaltschaft.

Die Anwälte Smolletts zeigen sich erleichtert. Zudem verurteilen sie die "unfairen und ungerechtfertigten Handlungen" der vergangenen Wochen. Damit sei ihr Mandat und "viele andere" verletzt worden. Der 36-Jährige wolle sich nun erst einmal auf seine "Familie, Freunde und Karriere" fokussieren.

Die Vorgeschichte

Smollett hatte am 29. Januar behauptet, von zwei ihm angeblich unbekannten Männern überfallen, geschlagen und gedemütigt worden zu sein. Auch von einem Drohbrief an seinen Arbeitsplatz, 20th Century Fox, berichtete er. Im Zuge der Ermittlungen wollte die Polizei jedoch später herausgefunden haben, dass das Hassverbrechen gegen den 36-Jährigen fingiert gewesen sein soll. Smollett habe die Männer persönlich beauftragt und den Brief selbst verfasst. Aufgrund mehrfacher Falschaussagen gegenüber der Polizei wurde Smollett angeklagt, er plädierte jedoch zu jeder Zeit auf nicht schuldig.

SpotOnNews