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Michael Jackson: Alles nur Taktik?

Nach zwei Tagen im Krankenhaus erholt sich Michael Jackson nun auf seiner Ranch. Prozessbeobachter spekulieren, ob seine Erkrankung eine Taktik war, um den Prozess zu verzögern.

Michael Jackson ist auf seine Neverland-Ranch zurückgekehrt. Nach seinem Krankenhausaufenthalt zeige der 46-Jährige zwar noch einige Grippesymptome, insgesamt gehe es ihm aber gut, sagte Todd Bailey, der medizinische Direktor des Marian Medical Centers im kalifornischen Santa Maria. Jackson war am Dienstag in die Klinik gebracht worden. Er befand sich gerade auf dem Weg zu dem Gericht, als ihm im Fahrzeug schlecht geworden war. Prozessbeobachter der Sender Fox News und CNN spekulierten über eine mögliche Taktik des Sängers, eine Verzögerung herbeizuführen.

Und das hat auch geklappt. Richter Rodney Meville hat wegen der "Grippe-ähnlichen Erkrankung" den Prozess verschoben. Am 22. Februar soll er, wenn möglich fortgesetzt werden. Bei der Auswahl der Geschworenen muss Jackson vor Gericht anwesend sein. Zum Auftakt des Prozesses müssen zwölf Geschworene und acht Ersatzkandidaten ausgewählt werden. Bereits in der vergangenen Woche war die Auswahl von Geschworenen wegen eines Todesfalls in der Familie von Jackson-Anwalt Thomas Mesereau unterbrochen worden.

Am Mittwoch hatte der Popstar noch Besuch von seinen Eltern und von Bruder Jermaine Besuch am Krankenbett erhalten. Zahlreiche Fans und Reporter warteten vor dem Krankenhaus. Jackson winkte ihnen kurz aus dem Fenster zu. Dem Sender ABC zufolge soll ein Fan als Pfleger verkleidet das Zimmer des Sängers aufgesucht haben.

AP / AP