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MICHAEL JACKSON: Jacko entschuldigt sich für riskantes Verhalten

Dramatische Szenen am Fenster des Hotels Adlon: Pop-Star Michael Jackson zeigte seinen Sohn und ließ ihn beinahe in die Tiefe stürzen. Jetzt beschäftigt der Fall auch die Polizei.

Der riskante Auftritt von US-Superstar Michael Jackson mit seinem Baby an der Brüstung eines Berliner Hotelfensters beschäftigt nun auch die Polizei. Es werde geprüft, ob der Verdacht einer Straftat vorliege, sagte am Donnerstag die Sprecherin der Berliner Polizei, Christine Rother, der Nachrichtenagentur Reuters.

Michael Jackson gefährdet das Leben seines Sohnes

Konkret prüfe die Polizei die Frage, ob der Popmusiker seine Fürsorgepflicht verletzt haben könnte, als er am Dienstag aus einem Fenster im vierten Stock des Nobelhotels »Adlon« seinen Fans zuwinkte und dabei seinen nur wenige Monate alten Sohn über die Brüstung hielt. Augenzeugenberichten zufolge sei ihm das Baby fast aus der Hand gerutscht. Erst im letzten Moment habe er den neun Monate alten Prince Michael II. vor einem Absturz retten können.

Polizei prüft Einleitung eines Vermittlungsverfahrens

Wenn sich ein solcher Verdacht erhärten sollte, würde ein Ermittlungsverfahren gegen Jackson eingeleitet, sagte die Polizeisprecherin. Deshalb könne derzeit auch nicht von Ermittlungen gesprochen werden. Nach Angaben Rothers sind bei der Polizei viele Anrufe von Bürgern eingegangen, die sich empört über Jacksons Auftritt am Hotelfenster geäußert hätten. Die Polizei habe ihre Prüfungen »ohne Ansehen der Person« jedoch auf eigene Initiative begonnen. Die Berliner Staatsanwaltschaft ist nach eigenen Angaben derzeit nicht mit der Sache beschäftigt. »Es gibt keine Aktivitäten der Staatsanwaltschaft«, sagte Behördensprecher Björn Retzlaff.

»Ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht«

Die weltweit verbreiteten Bilder von Jacksons Erscheinen am Hotelfenster hatten für Kritik unter anderem von Kinderschützern gesorgt. Es war deutlich zu sehen, wie sich der Star mit seinem Sohn im Arm über die Fensterbrüstung beugte. Jackson selbst hat sein Verhalten inzwischen bedauert. »Ich habe keine Entschuldigung, für das was passiert ist. Ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht«, ließ er in einer schriftlichen Stellungnahme verlauten. Er sei von der »Aufregung des Moments« mitgerissen worden. Er würde niemals absichtsichtlich das Leben seiner Kinder gefährden.

Jackson ein Rabenvater?

Für Aufregung sorgte auch Jackson Abstecher in den Berliner Zoo mit den beiden Älteren Kindern Prince Michael (5) und Paris. Mehrere Boulevard- Zeitungen fragten, warum er seine kleine Tochter bei eisiger Kälte nur mit Söckchen an den Füßen herumlaufen ließ. »Ein Rabenvater«, wurden empörte Passanten zitiert.

Stargast der »Bambi«-Verleihung

Der von seinen Fans »Jacko« genannte Sänger sollte am Donnerstagabend der Stargast bei der Verleihung des Medienpreises »Bambi« sein. Jackson selbst sollte einen »Bambi« für sein Werk »als Popkünstler des Jahrtausends« erhalten.