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Mit 74 Jahren: Schauspielerin Bernadette Lafont ist tot

Sie war der Star des Nouvelle Vague: Am Donnerstag verstarb die französische Schauspielerin Bernadette Lafont im Krankenhaus.

Die französische Schauspielerin Bernadette Lafont, die zuletzt in dem Kinofilm "Paulette" zu sehen war, ist tot. Sie starb am Donnerstag in ihrer Heimatstadt Nîmes im Alter von 74 Jahren, wie das Krankenhaus mitteilte, in dem sie seit Montag lag. Lafont wollte zunächst Tänzerin werden, bevor sie sich dem Film zuwandte und ein Star der Nouvelle Vague des französischen Films in den 50er Jahren wurde.

Bekannt wurde Lafont Ende der 50er Jahre unter anderem durch die Filme "Die Unverschämten" des Regisseurs François Truffaut sowie "Die Enttäuschten" und "Schritte ohne Spur" von Claude Chabrol. Lafont verkörperte zumeist Frauen, die sich gesellschaftlichen Normen entziehen oder verweigern. Sie spielte auch in zahlreichen Theaterstücken und Fernsehfilmen mit. In dem jüngst auch in Deutschland angelaufenen Kinofilm "Paulette" bessert sie als rüstige Haschischverkäuferin ihre Rente auf.

Lafont war mit dem ungarischen Bildhauer Diourka Medveczky verheiratet, mit dem sie drei Kinder hatte. Ihre Tochter Pauline kam 1988 im Alter von 25 Jahren bei einem Unfall in den Bergen ums Leben.

awö/AFP / AFP
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