Israels Regierungschef
Netanjahu überraschend ins Krankenhaus eingeliefert

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
© Ronen Zvulun

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Vor einem Monat sorgte eine Krebsdiagnose für Spekulationen über Benjamin Netanjahus Gesundheitszustand. Was steckt hinter der erneuten Einlieferung? 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist Berichten zufolge am späten Montagabend in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert worden. Er lasse sich dort einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen, berichteten israelische Medien unter Berufung auf sein Büro. Die genaue Art der Behandlung wurde nicht bekannt gegeben. 

Vor rund einem Monat hatte der 76-Jährige erstmals eine Behandlung wegen eines bösartigen Prostatatumors bekannt gegeben und danach mitgeteilt, er sei gesund. Zugleich erklärte er, er habe die Erkrankung geheim gehalten und schließlich die Veröffentlichung seines Gesundheitsberichts verzögert, um zu verhindern, dass Irans Führung Propaganda verbreite. 

Gerüchte um Benjamin Netanjahus Tod

Während des Iran-Kriegs hatte es Gerüchte in den sozialen Medien gegeben, dass Netanjahu längst tot sei. Im In- und Ausland gibt es auch immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. 

Der israelische Ministerpräsident wurde in der Vergangenheit öfter wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus behandelt. 2024 wurde er auch wegen einer Hernie operiert. Im Sommer 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Im vergangenen Jahr hatte er eine Darmentzündung, die er allerdings zu Hause auskurieren konnte.

DPA
jha

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