Ukraine-Krieg
Kreml will für Rekruten Schulden im Wert einer Einzimmerwohnung übernehmen

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Mehr als Blumen: Neue Rekruten sollen nach Willen von Kremlchef Wladimir Putin entschuldet werden
© Wyacheslaw Prokofjew / Imago Images

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Um Soldaten für den Ukraine-Krieg zu ködern, bietet die russische Regierung Rekruten einen Schuldenerlass von bis zu zehn Millionen Rubel an.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret zum Schuldenerlass für neue Rekruten im Ukraine-Krieg und deren Familien unterzeichnet. Wer ab dem 1. Mai einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium geschlossen hat, wird samt Ehepartner von Verbindlichkeiten in Höhe von bis zu zehn Millionen Rubel (umgerechnet rund 120.000 Euro) befreit, teilte der Kreml mit. 

Die Summe von zehn Millionen Rubel entspricht laut der Immobiliendatenbank Cian in etwa dem Preis für eine 35 Quadratmeter große Einzimmerwohnung in Moskau. Das Gesetz ergänzt eine Reihe von bereits bestehenden Unterstützungsmaßnahmen wie hohe Prämien oder eine bevorzugte Zulassung an Hochschulen.

Der Kreml braucht neue Soldaten für Ukraine-Krieg

Die Regierung in Moskau versucht damit, ihre Truppen in dem seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg aufzustocken. Voraussetzung ist aber, dass der Vertrag für den Einsatz für mindestens ein Jahr unterzeichnet wurde. Zudem verlängerte Putin die Pachtrechte für staatliches Land für Kämpfer in der Ukraine auf unbestimmte Zeit.

Reuters
nik

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